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Analysen - Ausland
22.12.2005
Intercell kaufen
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank, Vladimira Urbankova und Günther Artner, stufen die Intercell-Aktie (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW) unverändert mit "kaufen" ein.

Nach der Meldung des Starts der Phase I-Studien für einen Impfstoff gegen Infektion mit Staphylokokkus aureus (eine der häufigsten Hauptursachen für hospitale Infektionen, die oft lebensgefährdend verlaufen würden) seitens des Intercell-Partners Merck & Co. hätten die Analysten ihr Planungsmodell überarbeitet. Es ändere sich bei den Schätzungen nichts in der unmittelbaren Zukunft, da der Impfstoff frühestens im Jahr 2011 auf den Markt kommen solle und Merck & Co. alle Kosten der klinischen Tests trage. Wie im Research erwähnt, erhalte Intercell im Fall einer erfolgreichen Entwicklung Lizenzgebühren in der Höhe eines hohen einstelligen Prozentsatzes der Umsatzerlöse, davor würden bei Erfolg der Tests weitere Meilensteinzahlungen fällig.

Jedenfalls ändere sich aber das Planungsmodell der Analysten ab dem Jahr 2011, wo sie die Markteinführung schätzen würden. Als Spitzenumsatz rechne man mit EUR 1,1 Mrd. Insgesamt gehe man bei dem Projekt derzeit von einer Erfolgswahrscheinlichkeit von 15% aus. Sollten weitere Erfolge in der Entwicklung erzielt werden, würden die Analysten diesen Prozentsatz erhöhen. Aber auch unter der jetzigen Annahme steigere sich der von den Analysten geschätzte Unternehmenswert deutlich (aufgrund der möglichen substanziellen Lizenzeinnahmen) und sie würden daher ihr DCF-basiertes 12-Monatskursziel auf EUR 11,4 (von zuvor EUR 10,8) erhöhen.

Die Empfehlung für die Intercell-Aktie bleibt eindeutig auf "kaufen", so die Analysten der Erste Bank.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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