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22.12.2005
Merck KGaA erhält Zulassung für Erbitux zur Behandlung
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Der Pharmakonzern Merck KGaA (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) gab am Donnerstag bekannt, dass das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic die Zulassung für die erweiterte Anwendung der zielgerichteten Krebstherapie Erbitux (Cetuximab) in Kombination mit Strahlentherapie zur Behandlung von Kopf- und Halskrebs erteilt hat. Es handelt sich hierbei um die weltweit erste Zulassung von Erbitux zur Behandlung von Kopf- und Halskarzinomen.
Eine Stellungnahme seitens der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) wird voraussichtlich folgen und könnte dazu führen, dass Erbitux in allen 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Island und Norwegen gemäß den geltenden rechtlichen Bestimmungen der jeweiligen Länder als Therapie für Kopf- und Halskarzinome verfügbar sein wird. Erbitux ist bereits in 48 Ländern für die Behandlung von metastasierendem Kolorektalkarzinom zugelassen.
Die von der Swissmedic zugelassene Indikation gilt für die Anwendung von Erbitux in Kombination mit Strahlentherapie bei lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses (SCCHN), d.h. bei Krebs, der sich noch nicht auf andere Teile des Körpers ausgebreitet hat. Die Erteilung der Zulassung stützt sich auf die Ergebnisse einer internationalen, randomisierten Phase-III-Studie mit 424 Patienten, in der die Kombination von Erbitux und Strahlentherapie im Vergleich zur Bestrahlung allein die mittlere Überlebenszeit um 19,7 Monate verbesserte und das Risiko eines erneuten locoregionalen Rezidives signifikant verringerte. Diese Ergebnisse wurden jüngst durch die Analyse eines unabhängigen klinischen Prüfungsausschusses bestätigt.
Die Aktie von Merck legt aktuell um 0,91 Prozent auf 68,98 Euro zu.
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