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Analysen - Ausland
22.12.2005
Vodafone "übergewichten"
Zürcher Kantonalbank

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Serge Rotzer, Analyst der Zürcher Kantonalbank, stuft die Aktie von Vodafone (ISIN GB0007192106/ WKN 875999) mit "übergewichten" ein.

Vodafone habe bei der Ergebnispräsentation im November das Investorenvertrauen erschüttert. Das Gesamtergebnis habe die Erwartungen zwar zu erfüllen vermocht, doch die schwache operative Entwicklung in Japan, die tieferen Margenerwartungen 2006 für das europäische Geschäft sowie eine höhere zukünftige Steuerbelastung hätten schwer auf dem Kurs gelastet. Mit einem Umsatz von rund GBP 34 Mrd. bleibe Vodafone aber weltweit das größte Telekomunternehmen und zeige weiterhin ein höheres Wachstum als vergleichbare Unternehmen.

Die Herausforderungen 2006 seien unter anderem, den Turnaround oder einen Verkauf des Japangeschäftes umzusetzen, sowie zusätzlichen Umsatz mit Dienstleistungen (Content) zu generieren. Nach Erachten der Analysten sei die harsche Marktreaktion aber übertrieben, da Vodafone sowohl bezüglich der Bewertung wie auch fundamental attraktiv bleibe. Der Aktienkurs impliziere nun sogar ein äußerst pessimistisches Szenario für den europäischen Markt.

Die Visibilität im Sektor sei tief und die für einen Kursanstieg nötige Änderung des Marktsentiments sei schwer voraussehbar, das Risiko/Rendite-Profil spreche aber für Vodafone. Die Bewertung zeige für 2006/07 mittlerweile ein KGV unter 10x. Ferner verspreche Vodafone eine Dividendenrendite von über 4%, und für die nächsten drei Jahre laufe ein Aktienrückkauf im Umfang von GBP 6,5 Mrd.

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Vodafone-Aktie deshalb weiterhin mit "übergewichten" ein.



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