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News - Ausland
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21.12.2005
Philips verbucht Einmalbelastungen in Zusammenhang mit LG.Philips Displays
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Der niederländische Elektronikkonzern Philips Electronics N.V. (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) kündigte am Mittwoch Einmalbelastungen in Zusammenhang mit dem Joint Venture LG.Philips Displays (LPD) für das vierte Quartal an.
Wie der größte europäische Unterhaltungselektronikkonzern erklärte, wurden bei dem Gemeinschaftsunternehmen von Philips und der südkoreanischen LG Electronics Inc. (ISIN US50186Q2021/ WKN 576798) angesichts des anhaltenden Preisverfalls bei Cathode Ray Tubes (CRT) Wertberichtigungen vorgenommen, welche im vierten Quartal verbucht werden sollen. Diese Wertberichtigungen nimmt Philips zum Anlass, den verbleibenden Restbuchwert der Beteiligung an LG.Philips Displays in Höhe von rund 128 Mio. Euro vollständig abzuschreiben. Außerdem wird Philips negative Wechselkursveränderungen in Höhe von insgesamt 290 Mio. Euro in Zusammenhang mit dem Gemeinschaftsunternehmen ausweisen.
Insgesamt belaufen sich die Wertberichtigungen in Zusammenhang mit dem Joint Venture LPD damit auf 418 Mio. Euro.
Des Weiteren wird Philips noch eine Sonderbelastung in Höhe von 42 Mio. Euro in Zusammenhang mit bereits bestehenden Bankgarantien des Joint Ventures ausweisen. Zukünftig wird Philips keine weiteren Mittel in das Gemeinschaftsunternehmen investieren, teilte der Konzern weiter mit.
Die Aktie von Philips notiert in Amsterdam aktuell mit einem Plus von 0,11 Prozent bei 26,60 Euro.
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