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News - DAX 100
15.12.2005
IKB schließt gemeinsame Verbriefungstransaktion mit der KfW ab
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Die IKB Deutsche Industriebank AG (ISIN DE0008063306/ WKN 806330) hat zusammen mit der KfW Bankengruppe ihre dritte gemeinsame Verbriefungstransaktion in diesem Jahr abgeschlossen.

Wie der im MDAX notierte Konzern am Donnerstag bekannt gab, wurde im Rahmen von "PROMISE-I Mobility 2005-2" Kredite mittelständischer Unternehmen im Gesamtvolumen von 1,8 Mrd. Euro verbrieft. Die Transaktion wurde von der Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) arrangiert und platziert.

Mit dieser Transaktion entlastet die IKB ihr regulatorisches und ökonomisches Eigenkapital und verschafft sich damit Raum für neues Mittelstands-Kreditgeschäft.

Das Portfolio von PROMISE-I Mobility 2005-2 besteht aus 879 Darlehen, die
die IKB an insgesamt 631 Mittelständler ausgereicht hat. Die längste Laufzeit der Einzeldarlehen beträgt 7 Jahre; die Kreditobergrenze liegt bei 13 Mio. Euro. Bei der Verbriefung übernimmt die KfW in ihrer Rolle als Intermediär das Ausfallrisiko der zugrunde liegenden Kreditportfolien der IKB. Gleichzeitig wird das Risiko unter Federführung der Deutschen Bank AG am internationalen Kapital- und Swapmarkt ausplatziert.

Über den größten Teil, ca. 1,6 Mrd. Euro, schließt die KfW einen Super Senior Swap mit einer OECD-Bank ab. Weitere ca. 0,2 Mrd. Euro werden in Form von Credit Linked Notes (CLNs) unter Einschaltung eines Special Purpose Vehicle (SPV - PROMISE-I Mobility 2005-2 PLC) abgesichert.

Die Aktie der IKB notiert aktuell mit einem Minus von 0,12 Prozent bei 24,97 Euro.


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