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13.12.2005
Update: Merck will im Februar neuen Termin für Vioxx-Prozess
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Die Merck & Co. Inc. (ISIN US5893311077/ WKN 851719), der zweitgrößte Pharmakonzern in den USA, gab bereits am Montag bekannt, dass der dritte Prozess um das Schmerzmittel "Vioxx" des Konzerns leider ohne Urteil zu Ende gegangen ist.

Der Merck-Konzern will nun nach eigenen Angaben einen neuen Prozess-Termin im Februar 2006 anstreben.

Laut Merck-Angaben habe der zuständige Richter das Verfahren gestern für ergebnislos beendet hatte, nachdem die Geschworenen nach stundenlangen Beratungen nicht zu einem Urteilsspruch kamen. Diese hatten bereits seit Donnerstag darüber entscheiden müssen, inwiefern "Vioxx" zum Tod eines Mannes aus Florida beigetragen hat.

Noch Anfang November hatte Merck im Rechtsstreit um sein umstrittenes Schmerzmittel "Vioxx" einen Teilsieg errungen. Damals hatte ein Gericht in New Jersey den Konzern von jeder Schuld am Herzinfarkt eines Postangestellten aus Idaho freigesprochen. So wiesen die Geschworenen die Behauptung des Klägers zurück, der Herzinfarkt sei durch die Einnahme des Merck-Produktes "Vioxx" verursacht worden. Zudem wurde Merck vom Vorwurf freigesprochen, der Konzern habe sowohl Patienten als auch Ärzte nicht genügend vor den möglichen Risiken bei der Einnahme des Medikaments gewarnt.

Der zweitgrößte Pharmakonzern in den USA hatte noch Ende August in Betracht gezogen, sich bei einer kleinen Anzahl an VIOXX-Klagen außergerichtlich zu einigen.

Die Merck-Aktie notierte zuletzt in New York bei 29,00 Dollar (+1,97 Prozent).





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