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News - Ausland
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13.12.2005
Alcan und Walliser Konsortium beenden Diskussionen über möglichen Hütten-Verkauf in Steg
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Der kanadische Aluminiumkonzern Alcan Inc. (ISIN CA0137161059/ WKN 850204) teilte am Dienstag mit, dass im Anschluss an eingehende Diskussionen mit einem im Wallis ansässigen Konsortium unter der Führung von Albert Bass beide Parteien übereingekommen sind, dass eine vorgeschlagene Transaktion für Alcans Primäraluminiumhütte im schweizerischen Steg unwirtschaftlich sei und die zukünftige Nachhaltigkeit der Hütte nicht gewährleisten würde.
Die Diskussionen, die von den beiden Parteien Anfang Oktober aufgenommen worden waren, umfassten eine komplette Überprüfung der wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine kontinuierliche Primärmetallproduktion der Hütte, die eine jährliche Produktionskapazität von 44 kt besitzt. Die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen wurden einer Regierungsabordnung, dem Betriebsrat von Alcan Aluminium Valais und den Mitarbeitern mitgeteilt.
Wie das Unternehmen weiter erklärte, hat es schon lange vor dem Auslaufen des Stromvertrags der Hütte im Dezember 2005 darauf hingearbeitet, Möglichkeiten zu finden, die eine nachhaltige Zukunft für die Hütte gewährleisten könnten. Trotz einer sehr schwierigen Stromversorgungssituation führe man diese Bemühungen fort. Ein endgültiger Entscheid über die Zukunft der Hütte werde im Januar 2006 getroffen.
Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, sie wird laut Alcan keine negativen Auswirkungen auf andere Produktionsaktivitäten des Konzerns in der Region haben. Diese Aktivitäten umfassen das Gießen und die Verarbeitung von Aluminium für den Press- und Plattenbereich für die Märkte Luft- und Raumfahrt, Transport und Industrie.
Die Aktie von Alcan notiert in Toronto aktuell bei 47,32 Kanadischen Dollar (-0,80 Prozent).
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