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News - Ausland
08.12.2005
Presse: Citigroup obsiegt in Schiedsgerichtsverfahren zu WorldCom-Empfehlungen
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Der US-Finanzkonzern Citigroup Inc. (ISIN US1729671016/ WKN 871904) konnte in einem Schiedsgerichtsverfahren, in dem ihm die Veröffentlichung fehlerhafter Aktien-Empfehlungen vorgeworfen wurde, einen Sieg erringen. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Donnerstag.

Der Zeitung zufolge hat eine dreiköpfige Schiedskommission der National Association of Securities Dealers (NASD) die Beschuldigungen von Donald Sturm zurückgewiesen. Sturm hatte das Kreditinstitut für seine Entscheidung verantwortlich gemacht, an fast 21 Millionen Aktien der ehemaligen WorldCom Inc. festzuhalten, und 900 Mio. Dollar Schadenersatz gefordert.

Die Aktien des Telekommunikationskonzerns WorldCom - heute MCI Inc. (ISIN US5526911079/ WKN A0BMK0) - wurden noch kurz vor dessen Zusammenbruch im Jahr 2002 von Jack Grubman, dem damaligen Research-Analysten der Citigroup-Sparte Salomon Smith Barney, ohne besondere Hinweise empfohlen. Grubman musste im August 2002 nach dem WorldCom-Bankrott zurücktreten. Im April 2003 wurde er zu einer Geldstrafe von 15 Mio. Dollar verurteilt, wobei ihm für den Rest seines Lebens eine Tätigkeit in der Wertpapier-Industrie verboten wurde.

Die Aktie der Citigroup schloss gestern an der NYSE bei 48,70 Dollar.




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