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News - Ausland
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07.12.2005
Microsoft investiert 1,7 Mrd. Dollar in Indien, unterliegt in Kartellstreit
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Der weltgrößte Software-Konzern Microsoft Corp. (ISIN US5949181045/ WKN 870747) gab Mittwoch bekannt, dass er 1,7 Mrd. Dollar in Indien investieren will. Zudem wurden heute eine Verfügung sowie eine Geldstrafe gegen den US-Konzern von der südkoreanischen Kartellbehörde verhängt.
Wie die südkoreanische Fair Trade Commission (FTC) heute mitteilte, muss Microsoft in Südkorea künftig seinen Instant Messaging-Service von seiner Windows-Software trennen und Konkurrenzprodukte innerhalb seines Betriebssystems zulassen. Zudem wurde dem Software-Giganten eine Geldstrafe in Höhe von rund 32 Mio. Dollar auferlegt. Der US-Konzern will jedoch gegen das FTC-Urteil Berufung einlegen.
Darüber hinaus teilte Microsoft-Chairman Bill Gates heute mit, dass der Konzern in Indien 1,7 Mrd. Dollar in den nächsten vier Jahren investieren und dabei 3.000 neue Arbeitsplätze schaffen will. Demnach beabsichtigt der Branchenprimus, der zurzeit ca. 4.000 Mitarbeiter in Indien beschäftigt, rund die Hälfte der genannten Summe in sein bestehendes F&E-Zentrum, seine globale Software-Vertriebssparte und die Expansion in 33 weitere Städte (Eröffnung von Einzelhandelsfilialen) zu investieren.
Die Aktie von Microsoft schloss gestern an der NASDAQ bei 27,69 Dollar.
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