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News - Ausland
01.12.2005
Orange, SFR und Bouygues werden von französischer Kartellbehörde mit 534 Mio. Euro Geldbuße bestraft
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Die drei größten französischen Mobilfunkbetreiber Orange, SFR und Bouygues Telecom müssen aufgrund von Preisabsprachen über einen Zeitraum von sechs Jahren eine Strafzahlung von insgesamt 534 Mio. Euro leisten. Dies gab die französische Wettbewerbsbehörde am Donnerstag bekannt.

Nach der Entscheidung des Conseil de la Concurrence wurde gegen Orange, eine Tochter der France Télécom S.A. (ISIN FR0000133308/ WKN 906849), eine Geldbuße in Höhe von 256 Mio. Euro verhängt. SFR, eine Tochter der Vivendi Universal S.A. (ISIN FR0000127771/ WKN 591068), muss 220 Mio. Euro Strafe zahlen und der zur Bouygues S.A. (ISIN FR0000120503/ WKN 858821) gehörende Mobilfunkanbieter 58 Mio. Euro.

Die Behörde kam in ihrer Untersuchung zum dem Schluss, dass die drei Unternehmen Informationen ausgetauscht haben, um die Preise in den Jahren 1997 bis 2003 hoch zu halten. Der einst staatlichen Telefongesellschaft France Telecom wurde in diesem Jahr bereits eine Geldbuße in Höhe von 140 Mio. Euro auferlegt, da sie ihre vorherrschende Stellung im Markt für Breitband-Internetzugänge den Behörden zufolge missbraucht hat.

Die Aktie von France Télécom gewinnt in Paris aktuell 1,18 Prozent auf 21,51 Euro, die von Vivendi Universal 0,69 Prozent auf 24,82 Euro und die von Bouygues 1,31 Prozent auf 41,12 Euro.


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