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News - Ausland
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23.11.2005
Presse: Delphi mit erneuten Gewerkschaftsproblemen
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Aktuellen US-Presseberichten zufolge hat die bankrotte Delphi Corp. (ISIN US2471261055/ WKN 918726), der größte Automobilzulieferer in den USA, erneut Probleme mit den Gewerkschaften bekommen.
So lehnte die Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) den Vorschlag über Prämienzuwendungen an leitende Angestellte und Vergütungen durch Aktien ab. Dies berichtet die "Detroit News" in ihrer aktuellen Ausgabe.Des Weiteren berichtet die Zeitung, dass die Gewerkschaft Einspruch gegen den Plan des Unternehmens bezüglich Einschnitte bei Gehältern und vorgesehenen Stellenstreichungen erhob.
Erst letzte Woche hatte wiederum die "Detroit Free Press" berichtet, dass der Automobilzulieferer im Rahmen seiner Restrukturierung den Abbau von 24.000 Teilzeit-Stellen über drei Jahre verlangt.
Der Zeitung zufolge ist dies ein Vorschlag, den die Gewerkschaftsführer ihren Mitgliedern nicht einmal zur Abstimmung vorlegen werden. Der Stellenabbau, der rund zwei Drittel der gewerkschaftlich organisierten Delphi-Arbeiter betreffen würde, sei im Rahmen des konzerneigenen Restrukturierungsplans mit drastischen Lohnkürzungen verbunden, was wiederum die Wahrscheinlichkeit eines Streiks seitens der United Auto Workers und anderer Gewerkschaften deutlich erhöhe.
Die Delphi-Aktie notierte zuletzt bei 0,35 Dollar.
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