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News - Ausland
22.11.2005
Alcan und Alcoa entwickeln Raffinerie in Guinea
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Die kanadische Alcan Inc. (ISIN CA0137161059/ WKN 850204), der weltweit zweitgrößte Aluminiumhersteller, und die Alcoa World Alumina LLC, ein Joint Venture der Alcoa Inc. (ISIN US0138171014/ WKN 850206) und der Alumina Ltd. (ISIN AU000000AWC3/ WKN 164281), teilten am Dienstag mit, dass sie mit der Regierung von Guinea ein Abkommen zur Entwicklung einer Aluminium-Raffinerie geschlossen haben.

Die neue Anlage wird eine Kapazität von 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr haben, wobei diese noch ausbaufähig ist. Alcan und Alcoa World Alumina werden dabei gemeinsam mindestens 80 Prozent der Anteile an der Raffinerie halten, während Guinea die Option zum Erwerb einer Beteiligung erhält.

Die Belieferung der Anlage mit Bauxit, dem wichtigsten Rohstoff für die Aluminiumherstellung, wird von der Compagnie des Bauxites de Guinee (CBG) übernommen. CBG ist eine Partnerschaft zwischen der Regierung und Halco Mining, wobei Halco 51 Prozent der Anteile hält. Halco wiederum gehört zu je 45 Prozent Alcan und Alcoa World Alumina.

Sollte die Transaktion von der Nationalversammlung von Guinea genehmigt werden, werden Alcan und Alcoa 25 bis 30 Mio. Dollar in Machbarkeitsstudien investieren. Die Bauarbeiten könnten dann Anfang 2007 beginnen, die Aluminiumproduktion würde voraussichtlich 2009 starten.

Alcoa World Alumina gehört zu 60 Prozent zum weltgrößten Aluminiumhersteller Alcoa (USA), während sich die restlichen 40 Prozent der Anteile im Besitz von Alumina (Australien) befinden.

Die Aktie von Alcan verliert in Toronto aktuell 1,91 Prozent auf 41,69 Kanadische Dollar, die von Alcoa in New York 0,26 Prozent auf 26,64 US-Dollar.


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