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News - Ausland
18.11.2005
Neuer Call-Optionsschein auf Philips
X-markets by Deutsche Bank

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Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank einen neuen Call-Optionsschein (ISIN DE000DB81991/ WKN DB8199) auf die Aktie von Philips (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) emittiert.

Der im EURO STOXX 50 notierte, 1891 gegründete, niederländische Elektronikkonzern Philips Electronics N.V. sei einer der größten Elektronikhersteller der Welt. Sein operatives Geschäft lasse sich in die sechs Geschäftsbereiche Unterhaltungselektronik, Medizintechnik, Halbleiter, Beleuchtung, Haushaltsgeräte und Sonstiges aufgliedern. Im vorigen Monat habe Konzernchef Gerard Kleisterlee Zahlen zum dritten Quartal vermelden können, die deutlich über den Erwartungen der Analysten gelegen hätten.

So sei der Umsatz um 5,5 Prozent auf 7,626 Mrd. Euro gestiegen, wohingegen der Markt zuvor von einem Rückgang ausgegangen sei. Das operative Ergebnis habe mit 442 Mio. Euro ebenfalls über dem Marktkonsens gelegen. Dabei hätten alle Sparten schwarze Zahlen geschrieben. Positiv würden auch die Äußerungen des Konzernlenkers im Hinblick auf die geplante Steigerung der operativen Marge erscheinen. Das Unternehmen beabsichtige, bei dieser wichtigen Kennzahl bis Ende des nächsten Jahres auf ein Niveau von sieben bis zehn Prozent zu gelangen. Derzeit liege es noch bei 3,7 Prozent.

Das Unternehmen erscheine unter diesem Blickwinkel auch im Vergleich zum Mitwettbewerber Siemens mit günstigen Bewertungsrelationen versehen. Nach den Konsensusschätzungen betrage das erwartete KGV 06 der Niederländer rund 14, das der Deutschen knapp 15. Dabei weise Philips keine Nettoverbindlichkeiten auf, und die langjährige Restrukturierung des Konzerns scheine sich auszuzahlen. So habe nicht nur der Umsatz je Mitarbeiter beständig zugelegt. Auch die Auslastung der Chipfabriken sei gestiegen, und die Lagerbestände seien gesunken. Ferner lasse die zunehmende Erholung der Unterhaltungselektroniksparte - lange Zeit ein Problemkind - den optimistischen Ausblick des Konzerns realistisch erscheinen.

Eine geplante Imagekampagne im Umfang von 60 Mio. Euro schaffe zusätzliche Fantasie. Betrachte man die Aktie unter charttechnischen Aspekten, lasse sich, ausgehend vom Tief im Jahr 2004, ein intakter langfristiger Aufwärtstrend feststellen. Nach einer mehrmonatigen Seitwärtsphase, die als Konsolidierung des vorausgegangenen Aufwärtsschubes gewertet werden könne, habe das Papier, begleitet von anziehendem Handelsvolumen, kürzlich ein neues Jahreshoch bei 23,21 Euro markieren können. Anschließend sei eine Rückkehrbewegung erfolgt, die als bestätigender Pullback an den ehemaligen Widerstandsbereich 22,70 - 22,95 Euro betrachtet werden könne, sollten die Notierungen in den kommenden Handelstagen das Hoch bei 23,21 Euro erneut überschreiten.

Im Fall eines nachhaltigen Unterschreitens der 22,70er-Marke wäre ein kurzfristiger Verbleib innerhalb der vorausgegangenen Seitwärtsspanne denkbar, ohne dass der übergeordnete langfristige Aufwärtstrend gefährdet erscheine. Knapp oberhalb des 21-Euro-Bereiches nahe auch die deutlich ansteigende 200-Tage-Linie, die in diesem Zeitfenster unterstützend wirken könnte. Anleger, die trendkonform in den Aufwärtstrend einsteigen möchten und auf Timing-Aspekte achten würden, könnten daher erwägen, mit einem Call entweder im Fall der Überschreitung der 23,21 Euro oder antizyklisch in eine deutlichere Korrektur hinein eine Long-Position aufzubauen und sie mit einem dem individuellen Risikoprofil entsprechenden Stop-Loss zu versehen.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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