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17.11.2005
UPS-Piloten setzen Frist: Genug verhandelt, UPS treibt riskantes Spiel
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Die unabhängige Pilotenvereinigung (Independent Pilots Association, IPA) hat dem amerikanischen Logistikkonzern United Parcel Service Inc. (ISIN US9113121068/ WKN 929198) bis zum 23. Dezember eine Frist für den Abschluss der Vertragsausarbeitung gesetzt. Die Vertragshandlungen hatten im Oktober 2002 begonnen. Dies wurde am Donnerstag seitens der IPA bekannt.
"Ohne Zweifel ist das jüngste Angebot eines gütlichen Vergleichs von UPS nicht ehrlich gemeint, sondern ein zynischer Schachzug, um in der Weihnachtshochsaison Unterbrechungen des Flugverkehrs zu verhindern. Weihnachten 2005 wird unsere vierte Weihnachtssaison bei laufenden Vertragsverhandlungen. Das ist lange genug", sagte Flugkapitän Tom Nicholson, Präsident der unabhängigen Pilotenvereinigung (IPA).
Nicholson fügte hinzu: "UPS hat noch eine einzige Chance auf einen Vertragsabschluss mit unseren Piloten, nämlich wenn UPS sich mit uns und dem National Mediation Board (NMB = nationale Vermittlungsorganisation) in der Woche vom 19. bis 23. Dezember in Wisconsin an einen Tisch setzt".
Die heutige Maßnahme von IPA könnte Streik oder Aussperrung bei UPS bedeuten, so die Mitteilung weiter.
DIE UPS-Aktie notierte in New York zuletzt bei 75,90 Dollar.
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