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Analysen - DAX 100
16.11.2005
Rheinmetall Outperformer
LRP

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Stephan Klepp, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die Aktie von Rheinmetall (ISIN DE0007030033/ WKN 703003) von "Marketperformer" auf "Outperformer" hoch.

Die am Montag vorgelegten Unternehmenskennzahlen für den Zeitraum Januar bis September 2005 seien im Rahmen der Analystenerwartungen gewesen. Rheinmetall sei im Stande gewesen den Umsatz leicht auf nunmehr 2.420 Mio. EUR zu steigern (yoy: +0,7%). Hervorzuheben sei der Zuwachs des Auftragseingangs auf 2.707 Mio. EUR (yoy: +23,3%), welcher insbesondere durch die Defence-Sparte des Unternehmens getragen werde.

Jedoch habe Rheinmetall die Erwartungen auf operativer Ebene enttäuscht. Hier habe Rheinmetall 119 Mio. EUR erwirtschaftet, was ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei. Auf der Ergebnisebene belaste insbesondere das 2. Quartal mit einmaligen Sonderaufwendungen in Höhe von -7 Mio. EUR für den Anleihenrückkauf.

In Q3 seien erhöhte Personalkosten ein hemmender Faktor gewesen. Dem ungeachtet seien im Vorjahreszeitraum noch a.o. Desinvestitionserlöse in Höhe von 9 Mio. EUR ausgewiesen worden. Bereinige man diese Effekte aus dem laufenden Ergebnis und dem Vorjahresergebnis, erhalte man eine annähernd vergleichbare operative Rentabilität von 5,3% in 9M 2004 bzw. 5,2% in 9M 2005.

Nachdem Rheinmetall eine Anhebung der Unternehmensziele bereits im Sommer angekündigt habe, habe man am Montag die mittelfristigen Ziele angehoben. Bis 2010 sollten eine EBIT-Marge von 9% (zuvor: 7%) und ein ROCE von 20% (zuvor: 15%), beide Werte vor Steuern und um Sondereffekte bereinigt, realisiert werden. Auf Umsatzebene wolle man weiterhin ein jährliches organisches Wachstum von 5% erreichen.

Die Analysten der LRP bekräftigen ihr Kursziel von 60,00 EUR je Aktie per Ende 2006 und stufen die Aktie von Rheinmetall nach dem jüngsten Kursrückgang von "Marketperformer" auf "Outperformer" herauf.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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