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News - TecDAX
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16.11.2005
GPC Biotech präsentiert neue präklinische Daten zu Satraplatin
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Das Biotech-Unternehmen GPC Biotech AG (ISIN DE0005851505/ WKN 585150) präsentiert auf einer Konferenz in den USA neue präklinische Daten zu Satraplatin, dem führenden Krebsmedikamenten-Kandidaten des Unternehmens.
"Satraplatin wird oral, als Kapsel, verabreicht und erhöht durch diese Eigenschaft die Flexibilität einer Kombinationstherapie - auch mit intravenös zu verabreichenden Medikamenten. Die präsentierten Daten unterstützen unsere Strategie, Satraplatin in Kombination mit verschiedenen anderen Krebstherapien zu untersuchen und helfen uns dabei, zu entscheiden, bei welchen Kombinationen und Verabreichungsschemata weitere Studien sinnvoll sind", sagte Dr. Marcel Rozencweig, Senior Vice President, Drug Development. "Wir haben vor, diese wichtigen Forschungsergebnisse bei der Planung weiterer klinischer Studien anzuwenden. Beispielsweise planen wir den Beginn einer klinischen Kombinationsstudie mit Satraplatin und Paclitaxel."
Ergebnisse aus In-vivo-Studien, welche die Wirksamkeit und Toxizität von Satraplatin und Taxol (Paclitaxel) untersuchten - sowohl in Einzelanwendung, wie auch in Kombination bei verschiedenen Dosierungen und Verabreichungsschemata - zeigen, dass die aufeinander folgende Verabreichung der beiden Wirkstoffe in diesem Tumor-Modell eine therapeutische Synergie bewirken. Die besten Ergebnisse wurden erzielt, wenn zuerst Paclitaxel und anschließend Satraplatin verabreicht wurde.
Daten aus Studien, welche die zelltötende Wirkung von Tarceva (Erlotinib), Paclitaxel und 5-FU in Einzelanwendung und in Kombination mit Satraplatin auf verschiedene Tumor-Zelllinien untersuchten zeigen, dass in allen Experimenten die Wirksamkeit bei einer sequenziellen Behandlung in Kombination mit Satraplatin höher war, als bei der Einzelanwendung der Medikamente.
Satraplatin gehört zur Medikamentenklasse der Platin-Derivate, die in den letzten beiden Jahrzehnten zu einem wichtigen Bestandteil moderner Chemotherapien bei der Behandlung unterschiedlicher Krebserkrankungen wurden. Im Gegensatz zu den derzeit verfügbaren Vertretern dieser Wirkstoffklasse, die alle intravenös verabreicht werden müssen, können Patienten Satraplatin als Kapsel zu Hause einnehmen.
Bisher fielen die Aktien um 0,31 Prozent und stehen derzeit bei 9,55 Euro.
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