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News - Nebenwerte
15.11.2005
Grammer meldet Gewinnrückgang
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Der Automobilzulieferer Grammer AG (ISIN DE0005895403/ WKN 589540) verbuchte in den ersten neun Monaten einen Umsatzanstieg, musste jedoch aufgrund der anhaltend hohen Rohstoffpreise einen Gewinnrückgang hinnehmen.

Wie der im SDAX notierte Konzern am Dienstag bekannt gab, lag der Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen bei 639,8 Mio. Euro, nach 626,5 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Der Umsatz im Bereich Automotive verbesserte sich dabei von 409,2 Mio. Euro auf 417,9 Mio. Euro, während die Erlöse im Segment Fahrersitze von 180,8 Mio. Euro auf 201,0 Mio. Euro anstiegen.

Der operative Gewinn (EBIT) verringerte sich in der Berichtsperiode von 36,1 Mio. Euro auf 23,2 Mio. Euro, während der Vorsteuergewinn von 30,2 Mio. Euro auf 16,3 Mio. Euro zurückging. Der Gewinn nach Steuern lag mit 9,9 Mio. Euro bzw. 0,9 Euro je Aktie ebenfalls deutlich unter dem Vorjahresniveau von 20,1 Mio. Euro bzw. 1,9 Euro je Aktie. Wesentlichen Anteil an dem Ergebnisrückgang hatten die hohen Materialkosten, Produktionsanläufe im Segment Automotive und das schwächere Passagiersitz-Geschäft.

Insgesamt rechnet Grammer trotz der schwachen Nachfrage im Passagiersitz-Segment mit einem Jahresumsatz, der mindestens das Niveau des Vorjahres erreichen wird. Aufgrund der hohen Rohstoffpreise sowie außerordentlicher Kosten für Produktanläufe und Aufwendungen im Zusammenhang mit den neuen Werken wird der Ertrag für 2005 niedriger ausfallen als 2004. Die vom Konzern bereits in die Wege geleiteten Sparmaßnahmen werden zunehmend Wirkung zeigen und ihre Effekte schon im nächsten Jahr entfalten, teilte Grammer weiter mit.

Die Aktie von Grammer notiert aktuell mit einem Plus von 1,13 Prozent bei 16,99 Euro.


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