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Analysen - Nebenwerte
14.11.2005
ErSol "outperform"
HypoVereinsbank

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Friedrich Schellmoser, Analyst der HypoVereinsbank, bewertet die ErSol-Aktie (ISIN DE0006627532/ WKN 662753) mit "outperform".

Das Unternehmen werde am 16. November 2005 die ersten Zahlen als börsennotierte Gesellschaft veröffentlichen. Die Analysten würden nach neun Monaten mit einem Umsatz von rund 41 Mio. Euro und einem EBIT von 5,5 Mio. Euro rechnen. Diese Zahlen würden im Wesentlichen auf dem "alten" Konzern basieren. Damit habe die erst im Laufe des Septembers 2005 erworbene ASi (Ingots- und Wafer-Produktion) nur marginal zum 3. Quartal der Gesellschaft beitragen können.

Im ersten Halbjahr hätten die entsprechenden Werte 26,9 Mio. und 3,4 Mio. Euro betragen. Damit stelle das 3. Quartal/2005 im Wesentlichen eine Fortschreibung der guten Entwicklung aus dem ersten Halbjahr dar, wo die bestehenden Kapazitäten ebenfalls voll ausgelastet gewesen seien. Dagegen lasse das 4. Quartal/2005 eine deutlich stärkere Dynamik erwarten, da hier einerseits die von 25 auf 60 MWp ausgeweitete Zellenkapazität bereits zum Teil (die Analysten würden mit einem stufenweisen Hochfahren der Produktion rechnen) zur Verfügung stehe und andererseits ASi erste Umsätze und Ergebnisse beisteuere.

Ob das Unternehmen mit den Zahlen für das 3. Quartal zur offiziellen Segmentberichterstattung übergehe, sei nicht sicher, habe doch die Gesellschaft auch zum Halbjahr 2005 darauf verzichtet. Im 3. Quartal hätten alle drei Bereiche (Zellen, Ingots/Wafers und Handel) positive EBIT-Beiträge geliefert, wenngleich mehr als 90% auf Zellen entfallen sein dürfte. Spätestens in 2006 dürfte sich durch den ebenfalls sehr ertragsstarken Bereich Ingots/Wafers die Ertragsdominanz der Zellen deutlich reduzieren.

Die Analysten der HypoVereinsbank stufen die Aktie von ErSol in einer Ersteinschätzung mit einem "outperform"-Rating ein und fixieren das Kursziel auf 45 Euro.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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