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News - Ausland
30.05.2001
Generali Vienna-Gruppe: Trendwende
Ad hoc

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Im ersten Quartal 2001 konnte der Generali Vienna Konzern (WKN 873075) in allen seinen Tätigkeitsländern weiter wachsen. In den Kfz-Sparten trägt der rigorose Sanierungskurs erste Früchte.

Hauptsächlich aufgrund der Trendwende im österreichischen Kfz- Versicherungsgeschäft konnte die Generali Vienna Gruppe im ersten Quartal 2001 eine günstige Entwicklung der Relation von Prämien, Schäden und Kosten erreichen: Während die Prämieneinnahmen des Konzerns in seinen sieben Tätigkeitsländern Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Rumänien und Polen um 5,5 % auf 10,2 Milliarden ATS stiegen, wuchsen die Rechnungsjahr-Schäden und Leistungen nur um 4,6 % auf 6,3 Mrd. ATS; die Kosten erhöhten sich nur um 2,8 % auf 2,6 Mrd. ATS.

Die konsolidierten Kapitalanlagen wuchsen seit Jahresbeginn leicht um 1,7 % auf 110,7 Milliarden ATS. Die laufenden Kapitalerträge lagen, bedingt durch die Entwicklung auf dem Kapitalmarkt, mit 1,5 Mrd. ATS um 1,9 % unter dem Vorjahresniveau.

Steuern beeinträchtigen Gewinn Aus heutiger Sicht erwartet die Generali Vienna Gruppe für das Gesamtjahr 2001 ein Prämienwachstum um rund 6 % auf nahezu 34 Mrd. ATS. In Österreich wird zwar mit einer Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr von 268 Mio. ATS um rund 215 Mio. ATS auf 483 Mio. ATS gerechnet, der Jahresüberschuss der österreichischen Gesellschaften wird jedoch wegen der enormen steuerlichen Belastungen durch das Budgetbegleitgesetz 2000 unter dem Vorjahresergebnis liegen. Für den Konzern geht der Vorstand der börsennotierten Generali Holding Vienna AG dennoch von einem Gesamtergebnis aus, das eine weitere Dotierung der Eigenmittel und eine Dividende auf Vorjahresniveau ermöglicht.


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