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News - Nebenwerte
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10.11.2005
Dürr rutscht in die Verlustzone
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Der Maschinen- und Anlagenbaukonzern Dürr AG (ISIN DE0005565204/ WKN 556520) verbuchte in den ersten neun Monaten 2005 einen Nettoverlust und kündigte zugleich für das kommende Jahr einen Gewinn an.
Wie der im SDAX notierte Konzern am Donnerstag bekannt gab, sank das operative Ergebnis (EBITDA) von 45,4 Mio. Euro auf 41,4 Mio. Euro. Das Nettoergebnis betrug -4,6 Mio. Euro nach +3,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Den Rückgang begründet das Unternehmen mit einem gestiegenen Zinsaufwand, der von 18,0 Mio. Euro auf 27,9 Mio. Euro zunahm.
Der Umsatz lag mit 1,154 Mrd. Euro 15 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1,356 Mrd. Euro, der jedoch aufgrund eines Großauftrages überdurchschnittlich hoch ausfiel. Der Auftragseingang in den ersten neun Monaten konnte indes von 1,139 Mrd. Euro auf 1,177 Mrd. Euro verbessert werden.
Für das Gesamtjahr erwartet Dürr für die fortgeführten Aktivitäten einschließlich des Geschäftsbereichs Measuring and Process Technologies einen Umsatz in der Größenordnung von 1,7 Milliarden Euro nach 1,9 Mrd. Euro im Vorjahr und einen Auftragseingang, der leicht über dem Vorjahresniveau von 1,6 Milliarden Euro liegen wird.
Die eingeleiteten FOCUS-Maßnahmen, nach deren Abschluss man 2007 eine Vorsteuermarge von 4 Prozent und eine EBITDA-Marge von 8 Prozent anstrebt, sollen sich bereits 2006 in einer günstigeren Kostenstruktur niederschlagen. Für 2006 erwartet das Unternehmen ein positives Nettoergebnis.
Die Aktie von Dürr notiert aktuell mit einem Plus von 4,52 Prozent bei 16,20 Euro.
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