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News - Nebenwerte
09.11.2005
WaveLight Tochter Realeyes AG stellt Antrag auf Insolvenzverfahren
Ad hoc

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Die im Prime Standard der Deutschen Börse AG notierte WaveLight Laser Technologie AG (ISIN DE0005125603/ WKN 512560) teilt heute mit, dass die Realeyes AG aus Nürnberg, an der WaveLight mit 51,94 Prozent beteiligt ist, beim zuständigen Amtsgericht den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat.

Die Realeyes AG, die als Holding-Unternehmen Augenlaserzentren betreibt, gehörte nicht mehr zum Kerngeschäftsfeld der WaveLight Laser Technologie AG. Aus diesem Grund unterstützte WaveLight nicht mehr die Entwicklung des Unternehmens durch finanzielle Engagements. Bereits anlässlich der Veröffentlichung des Jahresabschlusses von WaveLight am 13. Oktober 2005 betonte das Unternehmen, sich zukünftig verstärkt auf sein zukunftsorientiertes und profitables Geschäft in der Kernkompetenz Ophthalmologie zu fokussieren.

Wie das Erlanger Medizintechnik-Unternehmen WaveLight weiter mitteilt, wird sich die Insolvenz der Realeyes AG bei der WaveLight Laser Technologie AG im Geschäftsjahr 2005/2006 ergebnismindernd auswirken. Die Abschreibungen auf den Firmenwert von Realeyes und die von WaveLight gewährten Darlehen an das Unternehmen werden das Ergebnis um bis zu 1,8 Millionen Euro korrigieren. Auf Grund von positiven Steuereffekten wird die Auswirkung auf das Nettoergebnis lediglich 0,3 Millionen Euro betragen.

Auf der Grundlage der unverändert positiven Geschäftsentwicklung in der Kernkompetenz Ophthalmologie hält die WaveLight Laser Technologie AG ausdrücklich an den am 13. Oktober 2005 veröffentlichten Planzahlen für das laufende Geschäftsjahr 2005/2006 fest. So erwartet das Erlanger Unternehmen zum Ende des Geschäftsjahres am 31. Juli 2006 Umsatzerlöse in Höhe von 92 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von rund 12 Prozent.

WaveLight Laser Technologie AG
Am Wolfsmantel 5
91058 Erlangen
Deutschland



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