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09.11.2005
Deutsche EuroShop legt Neun-Monats-Zahlen vor und beschließt Kapitalerhöhung
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Die Deutsche EuroShop AG (ISIN DE0007480204/ WKN 748020) hat am Mittwoch die Zahlen für die ersten neun Monate 2005 vorgelegt und ihre Prognosen erhöht. Der im MDAX notierte Konzern kündigte zudem eine 10-prozentige Kapitalerhöhung gegen Bareinlage an.
Demnach hat der Konzern in den ersten neun Monaten 2005 ein EBIT von 42,9 Mio. Euro, nach 39,7 Mio. Euro im Vorjahr, erzielt. Der Konzernperiodenüberschuss lag mit 13,7 Mio. Euro um 9 Prozent unter, bereinigt um Währungs- und Sondereffekte um 41 Prozent über der Vergleichsperiode im Vorjahr von 14,9 Mio. Euro.
Die nun vorgelegten Ergebnisse haben den Vorstand veranlasst, die Jahresprognose und den Dividendenvorschlag für 2005 zu erhöhen. Demnach erwartet die Deutsche EuroShop nun, dass die Umsatzerlöse auf 71-72 Mio. Euro steigen werden (bisher 68-72 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll währungsbereinigt auf 56-58 Mio. Euro steigen (Planung bislang: 53-56 Mio. Euro). Die Prognose für das währungsbereinigte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) vor Neubewertung wird von 28-30 Mio. Euro auf 30-32 Mio. Euro angehoben.
Der Vorstand erwartet ferner, dass in 2005 ein ausschüttungsfähiger Free Cash Flow von etwa 32,9 Mio. Euro erwirtschaftet werden kann. Aus heutiger Sicht will er der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2005 eine Dividendenerhöhung von 1,92 Euro auf 2,00 Euro je Aktie vorschlagen.
Die nun ausgegebenen neuen Aktien sollen nach Unternehmensangaben unter Ausschluss des Bezugsrechts bei institutionellen Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung platziert werden. Das Grundkapital soll von derzeit 20.000.000,00 Euro um bis zu 1.999.998,72 Euro auf bis zu 21.999.998,72 Euro durch Ausgabe von bis zu 1.562.499 neuen Aktien erhöht werden.
Die Kapitalerhöhung wird von der WestLB AG als Lead-Manager und Sole Bookrunner und der Berenberg Bank als Co-Manager begleitet und im Rahmen eines Accelerated Bookbuilding durchgeführt. Um die Aktien den neuen Investoren zeitnah zur Verfügung stellen zu können, hat die WestLB AG ein Wertpapierleihvertrag mit einem Altaktionär abgeschlossen.
Der Emissionserlös aus der Transaktion soll zur Finanzierung der im laufenden Geschäftsjahr bereits durchgeführten und für 2005 noch geplanten Shoppingcenter-Investments mit einem Volumen von bis zu 210 Mio. Euro dienen. So erweitert die Deutsche EuroShop zum Jahresende 2005 für über 20 Mio. Euro ihre Beteiligungen am Main-Taunus-Zentrum auf 43,1 Prozent, am Rhein-Neckar-Zentrum und am Center Shopping Etrembières auf 99,8 Prozent. Heute hat der Konzern 94,9 Prozent der Anteile am Rathaus-Center in Dessau mit Wirkung zum 1. Januar 2006 für mehr als 100 Mio. Euro übernommen. Darüber hinaus soll bis zum Jahresende 2005 eine weitere Akquisition in Deutschland mit einem Volumen von rund 80 Mio. Euro realisiert werden.
Die Aktie der Deutschen EuroShop schloss heute in Frankfurt bei 44,62 Euro (-0,58 Prozent).
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