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News - Ausland
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29.05.2001
Isuzu auf Rationalisierungskurs
Wall Street Journal
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Nach Informationen des Wall Street Journal (WSJ) wird Isuzu Motors Ltd. (WKN 858329) in nächster Zukunft ein viertel der Stellen abbauen und eine Produktionsstätte in Japan schießen.
Ziel sei es, den Partner General Motors (GM) nach zwei Jahren großer Verluste wieder profitabel zu machen. 49 Prozent von Isuzu gehörten General Motors. Der japanische Lkw-Hersteller habe angekündigt, dass innerhalb von drei Jahren 9.700 Arbeitsplätze abgebaut und die Lkw-Fabrik in Kawasaki bis zum Ende des Jahres 2005 geschlossen würde. Damit baue Isuzu prozentual gesehen mehr Stellen ab als beispielsweise Nissan Motor Co. oder Mitsubishi Motors Corp., die auch unter der Führung wichtiger ausländischer Aktionäre Kosten einsparen würden.
Isuzu habe für das am 31. März beendete Fiskaljahr Verluste in Höhe von 66,8 Milliarden Yen (das entspricht 553,9 Millionen US-Dollar) vermeldet. Allem Anschein nach verliere General Motors nun langsam die Geduld mit Isuzu. Durch die Probleme bei dem japanischen Unternehmen seien auch bei GM die Einnahmen zurückgegangen. Yoshinori Ida, neuer Präsident bei Isuzu, habe die übermäßig lange Wirtschaftskrise in Japan und den Abschwung in der amerikanischen Wirtschaft für Isuzus schlechte Ergebnisse verantwortlich gemacht. Laut Ida sei aber auch ein schwaches, nicht zeitgemäßes Management schuld an Isuzus Problemen.
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