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Analysen - Ausland
23.05.2001
Rhodia neutral
Salomon Smith Barney

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Andrew Benson vom Investmenthaus Salomon Smith Barney bewertet die Aktie des Chemieunternehmens Rhodia (WKN 914820) unverändert neutral.

Die Abwertung durch die kürzlichen von Rhodia eingeleiteten Übernahmen, so die Aktienexperten von Salomon Smith Barney, könne möglicherweise in Folge der durch die Marktbedingungen beeinträchtigten Durchsetzung der Synergien größer als erwartet ausfallen. Die hohen Energiepreise und die Behinderung von Maßnahmen zu Kostensenkung durch einige Lieferverträge, besonders für Phosphor, beeinträchtigen in Teilen die Wettbewerbsposition des Unternehmens.

Die Handelsbedingungen erscheinen den Analysten von Salomon Smith Barney schwierig, und die Aussicht auf eine Verbesserung seien durch die Abschwächung der europäischen Wirtschaft begrenzt. Es gebe jedoch einige Erleichterungen für die Prognosen, da man mit sinkenden Preisen für Rohmaterialien rechne.

Die Aktivitäten im Bereich der Phosphate, die durch den Kauf von Albright & Wilson erweitert worden seien, im Bereich Silikate, Nylon und Feinchemie müssten sich alle beträchtlichen Gewinnrisiken stellen, die vermutlich bis in die zweite Jahreshälfte 2001 nicht zurückgehen würden. Deshalb reduziere man seine Prognosen für dieses und das nächste Jahr.

Nach Ansicht der Aktienexperten von Salomon Smith Barney sei das Unternehmen derzeit nicht auf dem Weg, seine Netto-Gewinnziele für das Jahr 2003 in Höhe von 386 Mio. US-Dollar/450 Mio. Euro zu erreichen.

Die Analysten behielten ihre Bewertung der Aktie mit „neutral bei hohem Risiko“ bei.



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