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Analysen - Ausland
16.07.1998
UBS und Schweizer Rück verkaufen
Bank Julius Bär

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Die Analysten des Bankhauses Julius Bär raten gegenwärtig zum Verkauf der Aktien von UBS (WKN 914 830) und Schweizer Rück (WKN 852 246). Vor allem die Titel des Bankgewerbes hätten seit Jahresbeginn eine kräftige Höherbewertung erfahren. Der Kurs von UBS habe sich seit der letzen Kaufempfehlung durch das Bankhaus Julius Bär um über 75 Prozent verbessern können. Man rate dem Anleger daher auf dem gegenwärtigen Kursniveau zu Gewinnmitnahmen. Auch die Aktien des Versicherers Schweizer Rück habe man angesichts der guten Performance in den vergangenen Monaten von der Kaufliste abgesetzt.

Nichtsdestotrotz bleibe man positiv für den Schweizer Gesamtmarkt gestimmt. Die Hausse dauere zwar bereits 13 Monate an und die Züricher Börse habe in diesem Zeitraum um über 100 Prozent zugelegt. Dennoch spreche das gute Umfeld weiterhin für ein Engagement in Schweizer Aktien. Das Zinsniveau sei niedrig, dadurch würden Anlagealternativen fehlen. Zudem schätze man die Aussichten an der Preisfront derzeit ebenfalls positiv ein. Optimistisch stimme die Analysten zudem die Anwesenheit zahlreicher Großinvestoren auf der Nachfrageseite des Schweizer Marktes. Derzeit seien insbesondere Pensionsfonds aus dem In- und Ausland aktiv.

Investoren empfehle man aufgrund der überteuerten Finanzbranche derzeit den Einstieg in die bislang eher vernachlässigte Pharmabranche. Hier nennen die Analysten Novartis als mögliches Investment. Ferner seien zyklische Aktien interessant. Bei Kurskorrekturen rate man zum Kauf von Titeln wie Saurer, SIG, Sulzer und Swatch Group.


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