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Analysen - Ausland
18.05.2001
American Home Products "accumulate"
Merrill Lynch

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Die Börsenspezialisten von Merrill Lynch empfehlen weiterhin, die Aktie des Pharmazieunternehmens American Home Products (AHP) (WKN 850229) zu akkumulieren.

Das Unternehmen habe am 16. Mai 2001 ein Treffen mit Investoren abgehalten und den für 2001 angekündigten erwarteten Gewinn pro Aktie von 2,15-2,20 US-Dollar wiederholt.

Die Analysten von Merrill Lynch gingen weiterhin von einem Gewinn pro Aktie von 2,19 US-Dollar aus. Trotzdem sehe man sich veranlasst, den erwarteten Gewinn pro Aktie im 3. Quartal von 0,66 US-Dollar auf 0,64 US-Dollar zu senken. Dem gegenüber steigere man die Erwartungen für den Gewinn pro Aktie im 4. Quartal von 0,61 US-Dollar auf 0,63 US-Dollar. Für das 2002 behalte man die Prognose für den Gewinn pro Aktie in Höhe von 2,48 US-Dollar bei.

Das Unternehmen strebe als langfristige Perspektive einen Umsatz von 20 Mrd. US-Dollar jährlich an. Außerdem hoffe man auf eine Steigerung beim Gewinn pro Aktie um ca. 15% für das Jahr 2004. Deshalb setze das Unternehmen das Potential für den Gewinn pro Aktie des Jahres 2004 mit 3,40 US-Dollar (+16%) fest. Dieses Ziel liege über der Erwartung der Analysten von 3,01 US-Dollar (+10%).

Die Begründung für die niedrigere Erwartung der Analysten liege in einem Zweifel an der Erwartung des Unternehmens, durch die Streichung von Sonderangebotspreisen einen Gewinn von 0,12 US-Dollar pro Aktie erwirtschaften zu können. Die Analysten von Merrill Lynch betrachten darüber hinaus die Aussichten für die „Premarin“ Produktpalette“ etwas weniger optimistisch. Insbesondere „Effexor“ und „Protonix“ seien gesondert zu betrachten.

Im Bereich von „Effexor“ gehe man wie auch AHP von einem soliden Wachstum aus. Die Analysten seien jedoch davon überzeugt, dass die Zweifel von Experten an der Nutzbarkeit von „Premarin“ Produkten sich auswirken könne. Außerdem könne der Einfluß von genetisch verändertem „Prilosec“ sich hemmend auf das Wachstum von „Protonix“ auswirken. Aufgrund dieser Analyse haben die Analysten sich entschlossen, die Wachstumserwartungen für die „Premarin“ Produkte zu senken. Mit ihrer neuen Erwartung für diese Produkte liege man nun am unteren Ende der Erwartungen durch die AHP. Man behalte den erwarteten Umsatz für „Protonix“ von 613 Mio. US-Dollar bei. Dies liege deutlich unter der mittleren Erwartung der AHP in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar.

Die Analysten seien zu dem Resultat gekommen, die langfristige Wachstumsrate für den Gewinn pro Aktie von 12 auf 13% zu erhöhen. Aufgrund der Perspektiven des Unternehmens und den in ihrer Analyse deutlich gemachten Bedenken behalte man die Empfehlung, die Aktie zu akkumulieren, bei.



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