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Analysen - Ausland
28.10.2005
S&T Downgrade
Erste Bank

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Ralf Burchert, CEFA der Erste Bank, stuft die Aktie von S&T (ISIN AT0000905351/ WKN 915194) von "akkumulieren" auf "halten" herab.

Der IT-Dienstleister S&T berichte im Rahmen der Erwartungen über das 3. Quartal. Akquisitionsbedingt (Akquisitionen in Österreich im Jänner 2005) habe der Umsatz in den ersten neun Monaten um 50% auf EUR 225 Mio. und das operative Ergebnis von EUR 3,1 Mio. auf EUR 3,3 Mio. zugelegt. Mit dem dritten Quartal seien die Restrukturierungsmaßnahmen im Österreich-Geschäft, die sich auf mehr als EUR 0,5 Mio. im Quartal belaufen hätten, abgeschlossen worden, was ab dem vierten Quartal zu deutlichen Kostenersparnissen führen sollte (mit einem Umsatzanteil von 30-40% sei das vierte Quartal das wichtigste im Jahr).

Mit positiven Kommentaren zum vierten Quartal, guten operativen Cash Flow, Kosteneffekten in Österreich und der Erstkonsolidierung der profitablen ERP-Tochter EFP entschärfe sich die Problematik einer möglichen Kapitalerhöhung im ersten Quartal des nächsten Jahres etwas. Wie etwa eine Woche vor der Veröffentlichung des Quartalsergebnisses aber vom Unternehmen angedeutet, stehe das Jahr 2005 ganz im Zeichen von Integrationsbelastungen (Planumsatz EUR 340-350 Mio., Erste Bank erwartet 2%-EBIT-Marge) und erst das Jahr 2006 sollte deutlich bessere Ergebnisperspektiven bieten können.

Die Analysten der Erste Bank haben ihre Schätzungen daher bereits im Vorfeld angepasst und ihre Empfehlung für die S&T-Aktie von "akkumulieren" auf "halten" gesenkt.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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