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Analysen - Ausland
21.05.2001
Whitbread im Visier
Wirtschaftswoche heute

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Die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" nehmen derzeit die Aktien von Whitbread (WKN 631871) genauer ins Visier.

Das Management des früheren Brauereikonzerns Whitbread habe rechtzeitig erkannt, dass es im angestammten Bereich kaum noch Wachstumsmöglichkeiten gebe. Deshalb seien die Aktivitäten auf die Freizeitsparte ausgeweitet worden.

Whitbread habe in Großbritannien die Hotelketten Travel Inn und Mariott gekauft. Hinzu seien die Restaurants Costa Cafe, Pizza Hut und TGI Friday´s gekommen. Um die Expansionspläne finanzieren zu können, seien gleich 3.000 Pubs an die Deutsche-Bank-Tochter Morgan Grenfell Private Equity für umgerechnet fünf Milliarden DM verkauft worden. Auch die Weinhandlungen seien versilbert worden. Die radikale Umstrukturierung habe im vergangenen Jahr dazu geführt, dass der Gewinn mit 335 Millionen Pfund Sterling oder etwas mehr als eine Milliarde DM um vier Prozent niedriger ausgefallen sei.

Inzwischen gelte der Umbau bei Whitbread als abgeschlossen. Durch Übernahmen würden die Briten allerdings weiter wachsen wollen. Skeptiker würden darauf hinweisen, dass die schwächere US-Konjunktur sich negativ auf die Zahl der Gäste in den Hotels und Restaurants auswirken könnte. Deshalb sei die Aktie zurückgestuft worden.


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