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Analysen - Ausland
18.05.2001
Austrian Airlines neutral
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktien der Austrian Airlines (WKN 875224) unverändert auf „neutral“ ein.

Das Unternehmen habe diese Woche die Quartalszahlen bekannt geben können. Die Gruppe habe im ersten Quartal einen operativen Verlust von 51,9 Mio. Euro und einen Vorsteuerverlust von 61,1 Mio. Euro erzielt. Ein Verlust im ersten Quartal sei für die Airline aufgrund hoher saisonaler Schwankungen noch nicht ungewöhnlich, liege jedoch leicht über den Erwartungen.

Die Vollkonsolidierung der Lauda Air, die besonders saisonabhängig sei, und höhere Abschreibungen aufgrund Flottenerweiterung hätten das Ergebnis zusätzlich belastet. Die Passagier- und Auslastungsentwicklung in den Monaten Januar bis März 2001 sei positiv gewesen. Mit einem straffen Netz- und Kapazitätsmanagement und Erfolgen bei der Neustrukturierung des Konzerns solle ein positives Jahresergebnis möglich sein.

Eine Beschwerde der EU-Wettbewerbskommission wegen des fehlenden Wettbewerbs auf den Strecken Wien nach Frankfurt, München und Düsseldorf habe es diese Woche gegeben, wobei sich diese Beschwerde anders als in den Medien berichtet nicht auf den Beitritt der AUA zur Star Alliance beziehe, sondern nur auf die Kooperation mit der Lufthansa.

Aufgrund der schwierigen Aussichten für den Sektor und der noch nötigen Restrukturierungserfolge behalte man bei den österreichischen Analysten die Empfehlung „neutral“ bei.



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