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Analysen - Neuer Markt
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18.05.2001
Basler halten
Commerzbank
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Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der Basler AG (WKN 510200) weiterhin auf „halten“ ein. Jedoch senke man das Kursziel von 9,50 auf neun Euro.
Der Umsatz belaufe sich auf EUR 7 Mio., was den Schätzungen entsprechen würde. Das Umsatzwachstum falle gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringer aus, da sich der CD-R- und auch der DVD-Markt zwischenzeitlich abgeschwächt hätten. Die betriebliche Rentabilität liege weitgehend im Rahmen der Commerzbank-Prognosen. Dennoch falle der Verlust je Aktie höher aus als geschätzt, was damit zusammenhänge, dass das Unternehmen nicht wie erwartet eine Steuergutschrift verbuchen könne. Die Rentabilität des Unternehmens werde hauptsächlich durch die Startup-Kosten für die kleineren Geschäftseinheiten belastet.
Am CD-R-Markt würden sich die ersten Anzeichen einer Erholung zeigen. Man glaube jedoch, dass es noch weitere zwei bis drei Monate dauern werde, bis sich diese Erholung in der Nachfrage nach Baslers Inspektionssystemen bemerkbar mache. Nach Ansicht der Analysten werde sich eine nennenswerte Umsatzwirkung aus der Markterholung frühestens im 3. Quartal bemerkbar machen.
Bei der Commerzbank gehe man weiterhin davon aus, dass sich die kleineren Geschäftseinheiten entsprechend der Schätzungen entwickeln. Laut Unternehmen weise insbesondere der Bereich "Sealing Inspection" ein gutes Wachstum auf. Man sei dennoch weiterhin der Ansicht, dass sich der Bereich Machine Vision Components in den nächsten Jahren zur wesentlichen finanziellen und betrieblichen Triebkraft des Unternehmens entwickeln werde, so die Analysten.
Aufgrund der negativen Aussichten für das Geschäftsjahr 2001 erwarte man kurzfristig eine unterdurchschnittliche Kursentwicklung und senke daher entsprechend das Kursziel auf neun Euro. Aus grundsätzlicher Sicht bleibe man aufgrund der positiven Aussichten für Baslers Startup-Einheiten jedoch bei der Empfehlung, die Aktie zu „halten“.
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