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Analysen - Ausland
16.05.2001
Nintendo kaufen
Münchner Börsenbrief

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Zu einer Investition in Aktien der Nintendo Company Limited (WKN 864009) raten die Wertpapieranalysten des Münchner Börsenbriefes.

Der japanische Hersteller des „Gameboy“ blase zum Angriff gegen seine Wettbewerber. Im kommenden Monat solle der Gameboy Advance auf den Markt kommen. Im ersten Produktionsjahr sollen 24 Millionen Einheiten abgesetzt werden. Das seien doppelt so viele wie Sony seinerseits mit der Playstation 2 erreicht habe. Das neue tragbaren Spielesystem solle zudem die Markteinführung der eigenen Spielekonsole GameCube vorbereiten.

Der neue Gameboy könne mit der GameCube vernetzt werden und diene dann als Steuerungseinheit. Zudem sei man schon am überlegen, ob die Planzahlen, 35 Millionen verkaufte Einheiten bis 2006, nicht schnell angehoben werden müssten. Allerdings nur unter der Prämisse, dass zunehmend Skepsis gegenüber dem Erfolg der X-Box auftrete.

Nintendo werde sich im Retailbereich eine Reihe von Maßnahmen einfallen lassen, um im Herbst, wenn der Konkurrent Microsoft seine Spielekonsole X-Box präsentiere, in den Geschäften prominent vertreten zu sein.

Die Japaner könnten möglicherweise einen echten Kassenschlager präsentieren. Daher werde zum Kauf der Aktie geraten, so die Experteneinschätzung.



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