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News - Neuer Markt
14.05.2001
Brain Force liegt über Plan
Ad hoc

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Brain Force (WKN 919331) liegt über Plan:

Mit einem Umsatz von EUR 16,9 Millionen konnte das Vorjahresergebnis um 38,4 % übertroffen werden. Das EBIT des vergleichbaren Vorjahreszeitraums wurde um 57,8 % auf EUR 672.070,59 gesteigert. Gegenüber dem 4. Quartal 2000 wurde das EBIT um 29,8 % verbessert. Das EBITDA stieg gegenüber dem 1. Quartal 2000 um 94 % auf EUR 1,24 Millionen.

27,6 % des Konzernumsatzes werden in Österreich erzielt. Mit 41,1 % tragen die deutschen Gesellschaften den größten Teil zum Auslandsumsatz bei. Die italienische Tochtergesellschaft steuerte im 1.Quartal des laufenden Geschäftsjahres bereits 20,6 % zum Konzernumsatz bei.

Die Ergebnisse (EBIT) der Gesellschaften in Österreich, Deutschland, Italien und Holland liegen alle deutlich über Plan. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung in Österreich und Italien. Beide Gesellschaften liegen mehr als 100 % über der jeweiligen Planung für das 1. Quartal. Aber auch in Deutschland konnte die Planung um 25% übertroffen werden. Mit einem fast ausgeglichenen Ergebnis schließt die Brain Force Software B.V. in Amsterdam erstmals auch deutlich besser als geplant ab.

Das Konzernergebnis des 1. Quartals hätte noch deutlich besser ausfallen können, wird aber durch die krasse Zielverfehlung in der Schweiz getrübt. Die 1gravity AG in Zürich weist ein negatives Betriebsergebnis von EUR 343.756,41 aus. Die Produktentwicklung wurde bereits zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres in die Zentrale nach Wien verlegt. Damit wurden die Kosten in der 1gravity AG deutlich reduziert und eine Beurteilung der Ertragskraft des aktiven Projektgeschäftes möglich. Die Vermutung, daß nicht nur krasse Managementfehler zu einer auffällig hohen Kostenstruktur geführt haben sondern möglicherweise auch Untreue vorliegen könnte wird zur Zeit eingehend geprüft.

Als sofortige Konsequenz trennte sich die Gesellschaft von dem Geschäftsführer Joseph Kuhn fristlos und leitete rechtliche Schritte ein, um Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Die 1gravity AG hat die Geschäftstätigkeit bereits eingestellt und wird Konkursantrag stellen. Das Personal wurde entlassen, zum Teil von anderen Konzerngesellschaften übernommen und die laufenden Kosten wurden so weit wie möglich reduziert. Diese Schritte waren nötig, um eine zukünftige Belastung der Konzernergebnisse durch die 1gravity AG zu vermeiden.



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