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Analysen - Neuemissionen
10.05.2001
Windwelt langfristig zeichnen
Die Telebörse

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Nach Ansicht der Experten vom Anlegermagazin „Die Telebörse“ empfiehlt es sich bei Windwelt (WKN 635253) nur eine kleine Stückzahl langfristig zu zeichnen.

1988 habe die Gesellschaft zunächst damit begonnen, kleinere Energieanlagen mit alternativer Technologie als Generalübernehmer zu planen und zu realisieren. Seit 1998 fungiere das Unternehmen auch als Betreiber der Anlagen. Schwerpunkt sei dabei die Errichtung von Windparks an deutschen Binnenstandorten. Geplant sei außerdem größere Solarstromanlagen in Deutschland, die Windwelt zum Teil weiter verkaufen wolle.

Der Emissionserlöse solle in die seit drei Jahren geplanten Projektstandorte fließen. Dank der guten Fremdfinanzkonditionen solle das Eigenkapital nach zwei bis drei Jahren für neue Projektstandorte einsetzbar sein.

Haupterlösquelle seien die Stromverkäufe der Windparks. Um Gewinne zu erzielen, müsse Windwelt die Parks kostengünstig bauen und betreiben, was in den bisherigen Projekten gelungen sei.

Deutschland sei das Windenergieland Nummer eins weltweit. Die Garantieeinspeisungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz würden für kalkulierbare Erlöse bei den Anlagenbetreibern sorgen. Risiken könnten darin gesehen werden, dass es zu Anlagenausfällen und niedrigeren Energieerträgen komme.

Hauptaktionär Solarworld bringe Windwelt zusammen mit der WGZ-Bank an die Börse. Mit 19,75 Euro sei das Unternehmen fair bewertet. Da es nicht die gleiche Wachstumsstory wie Projektentwickler und Hersteller habe, fehle etwas die Kursphantasie. Die Ziele des Unternehmens seien sehr ehrgeizig.

Anleger könnten auch anstatt zu zeichnen, die Stücke später an der Börse billiger kaufen.


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