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News - DAX 100
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07.10.2005
Neuer WAVE-Call auf Continental
X-markets by Deutsche Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank einen neuen WAVE-Call (ISIN DE000DB81553/ WKN DB8155) auf die Aktie von Continental (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) emittiert.
Das Unternehmen mit Sitz in Hannover habe in den vergangenen Jahren zu einem absoluten Favoriten an der Börse avanciert. Nicht zu Unrecht, wie es scheine. So stelle die Firma längst nicht mehr nur Reifen für Pkw und Nutzfahrzeuge her - hier sei sie die Nummer vier weltweit -, sondern führe mit den weiteren Geschäftsfeldern ContiTech und Continental Automotive Systems zwei weitere erfolgreiche Sparten. Die einzige Aktiengesellschaft, der nach einem Abstieg aus dem DAX der Widereinzug geglückt sei, scheine nach der erfolgreichen Restrukturierung auf das nunmehr vierte Rekordjahr in Folge zuzusteuern. So habe die Unternehmensleitung unlängst die Prognose bekräftigt, Umsatz und Ergebnis des Vorjahres übertreffen zu wollen.
Die Aussicht auf eine Anhebung der Dividende für 2005 scheine von daher keineswegs unrealistisch. Weitere Fantasie könnte durch einen möglichen Aktiensplit, den Konzern-Chef Wennemer als erwägenswert bezeichnet habe, in den Markt kommen, ohne dass derartige Pläne allerdings bereits auf der offiziellen Agenda stünden. Ferner solle die Effizienz der größten Konzernsparte Automotive durch verstärkten Einkauf in Niedrigkostenländern in den nächsten Jahren weiter erhöht werden. Mit Zukäufen, unter anderem in den Boom-Regionen China und Indien, sollten außerdem die bestehenden Konzernbereiche weiter gestärkt werden.
Ausreichende Liquidität sei wohl vorhanden, um auch Übernahmen in der Größenordnung von Phoenix, der letzten Akquisition, tragen zu können. Die in letzter Zeit stark gestiegenen Rohstoffkosten werde das Unternehmen durch eine Erhöhung der Reifenpreise um 3 bis 8 Prozent im November zu einem Teil an die Kunden weiterreichen. Auf das Konzernergebnis sollten sich die haussierenden Ölmärkte daher vermutlich nicht negativ auswirken.
Aufgrund seiner Größe und Marktstellung sei Conti auch nicht so stark wie andere Automobilzulieferer von den Forderungen der Automobilhersteller, die Kosten durch Preissenkungen zu drücken, betroffen. Hinzu komme, dass das Automobilelektronikgeschäft Wachstum verspreche, selbst wenn die Wachstumsraten der Automobilhersteller zu wünschen übrig lassen würden, da sich der Anteil elektronischer Komponenten in den Kfz ständig erhöhe. Die Wachstumsdynamik des Konzerns scheine daher auch in Zukunft nicht gefährdet zu sein.
Andererseits könnte eine weiter anziehende Automobilkonjunktur zusätzliche Impulse verleihen. Wichtigster Wachstumsmotor sei in diesem Zusammenhang das bereits angesprochene Autoelektronikgeschäft. So habe der Unternehmenslenker Wennemer unlängst prognostiziert, dass in den USA die Auslieferungen von elektronischen Stabilitätsprogrammen (ESP) im nächsten Jahr verdreifacht werden könnten. Unter Berücksichtigung dieser Aussichten erscheine das Papier auch nach einem Vergleich mit anderen Automobilzulieferern mit einem erwarteten KGV 2006 von lediglich 11, was im Vergleich zum Sektor weiterhin eine latente Unterbewertung impliziere, trotz des Kursanstieges der Vergangenheit, weiterhin günstig bewertet.
Betrachte man die Aktie unter charttechnischen Gesichtspunkten, könne ein absolut intakter Aufwärtstrend in allen Zeitebenen festgestellt werden. Beachtenswert sei dabei, dass im aktuellen Bereich des Allzeithochs naturgemäß keine bzw. kaum technisch herleitbare Widerstände auf der Oberseite auszumachen seien. Prozyklisch agierende Investoren könnten daher in Erwägung ziehen, auf diesem Niveau eine Long-Position in einem WAVE XXL-Call zu eröffnen. Risikoaverse Anleger sollten vor einem solchen Investment allerdings zumindest eine Korrektur nach den Kursanstiegen abwarten.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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