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Analysen - Neuer Markt
30.04.2001
Itelligence muss sich behaupten
Wirtschaftswoche heute

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Derzeit gebe es noch keinen Anlass, in die Aktien der Itelligence AG (WKN 730040) zu investieren, glauben die Strategen des Börseninformationsdienstes „Wirtschaftswoche heute“.

Die Entscheidung, sein Geld in die Aktie von Itelligence zu stecken, habe sich bisher nicht ausgezahlt. Denn allein vom diesjährigen Jahreshoch habe das Papier des IT-Dienstleisters die Hälfte verloren.

Natürlich gebe es für das enttäuschende Abschneiden im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Begründung. So hätten vor allem die Kosten für die Fusion mit der Hamburger Apcon das Ergebnis belastet. Insgesamt sei deshalb ein Minus von 1,7 Millionen Euro herausgekommen. Die frühere SVC Schmidt Vogel Consulting habe die Anleger allerdings schon im vergangenen November auf rote Zahlen eingestimmt.

Für die Verluste sei nicht nur der Zusammenschluss mit Apcon verantwortlich gewesen. Das Management müsse sich den Vorwurf gefallen lassen, den IT-Markt falsch eingeschätzt zu haben. Die Prognosen hätten auf den Boomjahren 1998 und 1999 basiert und seien einfach fortgeschrieben worden. Zwar habe Itelligence den Geschäftsbericht nicht rechtzeitig vorgelegt. Der Bitte um Fristverlängerung sei die Deutsche Börse jedoch nachgekommen, so dass im Gegensatz zu anderen Gesellschaften des Neuen Markts keine Bußgelder drohten.

Bei allen möglichen Synergieeffekten aus dem Schulterschluss mit Apcon sollten Investoren erst einmal abwarten, ob Itelligence die neuen Ziele erreiche. Das könnten Anleger schon aus den Überschriften in der Wirtschaftspresse entnehmen.



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