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News - Ausland
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21.09.2005
Presse: Delphi-CEO bevorzugt Vermeidung von Chapter 11
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Die angeschlagene Delphi Corp. (ISIN US2471261055/ WKN 918726), der größte Automobilzulieferer in den USA, soll nach dem Willen des CEO Robert S. Miller außergerichtlich zur Gesundung geführt werden, anstatt über einen Antrag auf Gläubigerschutz. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Mittwoch.
Der Zeitung zufolge zieht Chairman und CEO Miller es klar vor, nicht unter Chapter 11 zu operieren. Miller hatte zuvor die Notwendigkeit zum Ausdruck gebracht, mit den Gewerkschaften über Kürzungen zu verhandeln und von der ehemaligen Muttergesellschaft General Motors Corp. (ISIN US3704421052/ WKN 850000) finanzielle Unterstützung zu erhalten, um nicht bis zum 17. Oktober Gläubigerschutz beantragen zu müssen.
Laut Miller ist ein Geschäftsbetrieb unter Chapter 11 langwieriger, kostenintensiver und bringt zudem eine Vielzahl negativer Effekte mit sich. Ohne Chapter 11 könne man einfacher, kostengünstiger und schneller vorankommen.
Die Aktie von Delphi brach gestern an der NYSE um 10,39 Prozent auf 3,02 Dollar ein. Nachbörslich verlor der Anteilsschein, der sich nun auf einem Allzeit-Tief befindet, weitere 2,32 Prozent.
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