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15.09.2005
Kingfisher: Halbjahresgewinn geht um 14,5 Prozent zurück
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Die britische Kingfisher plc (ISIN GB0033195214/ WKN 812861), die weltweit drittgrößte Baumarktkette, meldete am Donnerstag, dass sich ihr Gewinn im ersten Halbjahr um 14,5 Prozent verringert hat, was das Ergebnis einer schwachen Nachfrage und eines harten Wettbewerbs ist.
Der Nettogewinn betrug demnach 165,7 Mio. Britische Pfund (GBP) bzw. 7,1 Pence pro Aktie, gegenüber 193,6 Mio. GBP bzw. 8,3 Pence pro Aktie im Vorjahr. Analysten waren von einem Gewinn von 180 Mio. GBP ausgegangen. Der Vorsteuergewinn lag bei 250 Mio. GBP und damit am unteren Ende der Analystenschätzungen. Der Umsatz stieg um 3,3 Prozent auf 4,08 Mrd. GBP.
Der Konzern will 22 B&Q-Geschäfte in Großbritannien schließen und rechnet diesbezüglich mit einer Sonderbelastung in Höhe von 200 Mio. GBP. Mit den Schließungen, zu denen parallel 16 andere Geschäfte umstrukturiert werden, verliert B&Q auf dem britischen Markt rund 7 Prozent seiner Verkaufsfläche.
Kingfisher sieht vor allem in Großbritannien und Frankreich schwierige Marktbedingungen, die sich bisher auch in die zweite Jahreshälfte hinein fortgesetzt haben.
Die Aktie des Konzerns, der eine unveränderte Zwischendividende von 3,85 Pence pro Aktie ausschütten wird, gibt in London aktuell 1,13 Prozent auf 241,00 Pence ab.
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