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News - Ausland
12.09.2005
FDA-Berater empfehlen Marktzulassung für Pargluva von Merck und Bristol
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Eine Beraterkommission der US-Gesundheitsbehörde FDA hat am Freitag trotz möglicher Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen empfohlen, das Antidiabetikum Pargluva zum Verkauf zuzulassen.

Das Präparat wird vom US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb Co. (ISIN US1101221083/ WKN 850501) sowie der Merck & Co. Inc. (ISIN US5893311077/ WKN 851719), dem zweitgrößten Pharmakonzern in den USA, hergestellt und ist Unternehmensangaben zufolge das einzige Mittel, welches sowohl die Blutfette als auch die Blutzuckerwerte kontrolliert.

Die FDA-Berater haben jedoch empfohlen, das Präparat nicht zusammen mit Sulfonylharnstoff-Produkten zu verschreiben, da hierdurch möglicherweise das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten ansteigt. Die beiden Hersteller haben für den Fall einer Marktzulassung weitere Studien zu diesen Herz-Kreislauf-Risiken angekündigt.

Im Vergleich zu den Prüfern haben die Berater der FDA, die meist praktizierende Ärzte sind, eine positivere Einstellung gegenüber neuen Arzneimitteln. Sie treffen eine Vorentscheidung für die Behörde. Die FDA folgt dann üblicherweise der Empfehlung ihrer Berater, ist jedoch nicht daran gebunden.

Die Aktien von Merck stiegen am Freitag an der NYSE um 0,41 Prozent und schlossen bei 29,31 Dollar, während die Titel von Bristol um 0,92 Prozent auf 25,11 Dollar zulegen konnten.



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