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Analysen - Ausland
11.04.2001
Acer spekulativ kaufen
Münchner Börsenbrief

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Die Aktie der Acer Incorporation (WKN 897815) eignet sich nach Einschätzung der Analysten vom Münchner Börsenbrief lediglich für risikofreudige Anleger.

Die Aktie des taiwanesischen PC-Herstellers habe in 2000 rund 80% an Wert eingebüßt. Seit Anfang 2001 gehe es aber wieder bergauf. Der bestehende Abwärtstrend wäre durchbrochen worden und eine Aufwärtstrend etabliere sich. Mit einem KGV von 12 und einem geschätzten KUV von 0,79 für das Jahr 2000 liege die Bewertung auf einem fairen Niveau.

Der Konzern produziere Produkte rund um die Welt des PCs sowohl unter eigener Marke als auch für verschiedene andere Computerproduzenten als Auftragshersteller. Allerdings stellten die Auftraggeber zum Teil Interessenkonflikte zur Debatte, die Acer aufgrund der Überschneidung der eigenen Produktpalette mit denen seiner Auftraggeber haben könnte.

Fest stehe, dass Acer von einer Ausgliederung seines eigenen Computerbereiches erheblich profitieren würde. Ende März habe Acer auch die Absicht geäußert, dies zu tun. Zudem dürfte es Acer dann leichter haben, Aufträge von Firmen wie Compaq oder HP zu erhalten.

Diese Maßnahme seit Teil des im Herbst 2000 angekündigten Restrukturierungsprogramms. Durch den erfolgten Abbau von Arbeitsplätzen und Straffung von Abläufen wolle Acer die Profitabilität erhöhen.

Die Experten raten dem Anleger zu einer ersten Position.



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