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News - Ausland
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07.09.2005
Delta Air Lines verkauft elf Maschinen, restrukturiert Geschäft
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Die angeschlagene Delta Air Lines Inc. (ISIN US2473611083/ WKN 850874), die drittgrößte Fluggesellschaft in den USA, meldete am Mittwoch, dass sie elf Maschinen vom Typ Boeing 767-200 verkaufen wird, um ihre Restrukturierung zu beschleunigen.
Demnach werden die Flugzeuge für rund 190 Mio. Dollar an die ABX Air Inc. (ISIN US00080S1015/ WKN 121826) verkauft, welche die Maschinen für den Frachttransport umrüsten wird. Die Wahl fiel auf das Modell 767-200, das dieses den höchsten Treibstoffverbrauch aufweist. Die Lieferungen erfolgen in 2006 (sechs Maschinen), in 2007 (zwei Maschinen) und in 2008 (drei Maschinen).
Zudem wird der Delta-Konzern seine Kapazitäten am Kentucky International Airport, seinem zweitgrößten Flughafen nach Atlanta, um 26 Prozent reduzieren. Darüber hinaus wird man Direktverbindungen der Linien ASA und Comair von Cincinnati zu neun Destinationen einstellen. Gleichzeitig soll der Service bei profitableren internationalen Routen verstärkt werden.
In vier Jahren strebt der Konzern an, dass in seiner Flotte maximal vier unterschiedliche Modelle fliegen. Damit soll die Komplexität verringert, die Treibstoffeffizienz verbessert und die Kapazität reduziert werden.
Delta hat bereits seit einiger Zeit mit den hohen Treibstoffpreisen und Pensionskosten zu kämpfen. Spekulationen zufolge könnte die Fluglinie noch in diesem Jahr einen Antrag auf Gläubigerschutz stellen.
Die Aktie von legt an der NYSE aktuell um 4,46 Prozent auf 1,17 Dollar zu.
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