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Analysen - Neuer Markt
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10.04.2001
Beko weiterhin meiden
Austria Börsenbrief
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www.optionsscheinecheck.de
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Wie die Wertpapierexperten von „Austria Börsenbrief“ berichten hat Beko (WKN 920503) im Geschäftsjahr 2000 kräftige Einbußen beim Ergebnis hinnehmen müssen.
Das Wegfallen des Jahr-2000-Geschäfts und die Kursrückgänge am Neuen Markt – das Unternehmen halte Beteiligungen an einer Reihe von Neuer Markt-Unternehmen – hätten dem Konzern einen Wertberichtigungsbedarf von 10,9 Mio. Euro per Jahresende beschert. Beko sehe in der Kursentwicklung aber auch die Chance, die bestehenden Beteiligungen zu wesentlich günstigeren Preisen als im Vorjahr auszubauen. Nach Meinung der Analysten sei dies eine Strategie, die in der Regel dazu führe, dass aus Problemen große Probleme würden.
Das Projekt eines Teilzeit-Vorstandes (eine herausragende Idee) werde inzwischen als gescheitert bezeichnet, weshalb der Firmengründer Kotauczek nun als Vollzeit-Vorstandsvorsitzender der Beko Holding tätig sein werde. Man habe die Geschäftsführung der deutschen Problemtochter Beko Informatik GmbH komplett ausgetauscht.
Insgesamt habe Beko 2000 einen Jahresumsatz von 77 nach 80 Mio. Euro erreicht. Das EGT habe minus 9,1 nach plus 8,7 Mio. Euro betragen. Der Verlust pro Aktie habe bei 1,34 Euro nach einem Gewinn von 1,38 im Vorjahr betragen.
Die Analysten des Börsenbriefes würden Beko weiterhin als absolutes High-Risk-Unternehmen sehen. Zudem würden die Vorkommnisse des vergangenen Jahres nicht gerade auf ein herausragendes Management hindeuten. Da hier noch weitere negative Überraschungen kommen könnten, würden die Experten empfehlen die Aktie weiterhin zu meiden.
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