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Wave-Calls auf PartyGaming emittiert


27.06.2005
X-markets by Deutsche Bank

Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank zwei neue Wave-Calls (ISIN DE000DB83807 / WKN DB8380), (ISIN DE000DB83799 / WKN DB8379) auf die Aktie von PartyGaming (ISIN GI000A0ERMF2 / WKN A0ERMF) aufgelegt.

Am 27. Juni 2005 gehe der weltgrößte Online-Poker-Anbieter PartyGaming an die Börse in London. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Gibraltar biete ihre Aktien zu einem Preis von 111 bis 127 Pence zum Kauf an. Damit sei das Unternehmen mit 4,4 Mrd. Pfund (6,4 Mrd. Euro) bis 5,1 Mrd. Pfund (7,4 Mrd. Euro) bewertet. Da es keine Kapitalerhöhung geben werde, gäben die Gründer der Gesellschaft ca. 22 Prozent ihrer Anteile ab. Somit belaufe sich das Volumen der Emission auf bis zu 1,4 Mrd. Pfund. Das geplante IPO sei damit der größte Börsengang in London seit vier Jahren und der Poker-Anbieter werde sofort in den FTSE 100 aufrücken.

PartyGaming biete Casinospiele und Bingo im Internet an, die Haupteinnahmequelle sei aber Online-Poker. Über die Seite partypoker.com sei es möglich, rund um die Uhr an Spielen teilzunehmen. Dabei würden die Spieler nicht gegen das Haus, sondern gegeneinander spielen. Das Unternehmen trage somit kein Spielrisiko, sondern kassiere eine Kommission von den Spielern - rund 2 Prozent des Spieleinsatzes.


Zusätzlich stelle PartyGaming auch einer beschränkten Anzahl von Drittunternehmen ihre Dienste zur Verfügung. Die Unternehmen könnten die PartyGaming-Systeme und -Dienstleistungen im Austausch gegen ein Einkommensbeteiligungsarrangement nutzen.

PartyGaming habe seit seiner Gründung 1997 ein großes Wachstum aufweisen können. Im Jahr 2002 habe das Unternehmen einen Umsatz von 31,1 Mio. Dollar (25 Mio. Euro) erwirtschaftet, ein Jahr später habe der Umsatz schon 153 Mio. Dollar und 2004 rund 602 Mio. Dollar betragen. Im ersten Quartal des Jahres 2005 habe PartyGaming bereits 222 Mio. Dollar erwirtschaften können. Auch bei den Erträgen zeige sich der Erfolg des Unternehmens: Vor zwei Jahren habe der Nachsteuergewinn 84 Mio. Dollar und im letzten Jahr 350 Mio. Dollar betragen.

Diese Zahlen würden nicht nur den Erfolg von PartyGaming, sondern auch den Boom am Online-Gambling-Markt insgesamt reflektieren. Die Branchenumsätze für Online-Poker lägen schätzungsweise bei 8 Mrd. Dollar pro Jahr und sollten nach Expertenschätzung bis 2009 auf 23 Mrd. Dollar steigen. Die Einsätze bei virtuellen Pokerrunden würden sich auf 60 Mrd. Dollar pro Jahr belaufen. PartyGaming habe hierbei einen Marktanteil von 55 Prozent. Die Unternehmen der Online-Gambling-Branche würden dabei auch von der wachsenden Begeisterung für Glücksspiele unter Frauen profitieren, die seltener als Männer in Casinos gehen würden.

Da die meisten Kunden des Online-Poker-Anbieters aus den USA kämen, hänge dessen weitere Entwicklung entscheidend von der Rechtslage in den USA ab. Das US-Justizministerium habe kürzlich verlauten lassen, dass Online-Spiele Bundesrecht verletzt hätten. Es gebe nun eine Gesetzesinitiative, die verhindern solle, dass für Online-Spiele Kreditkartenkonten genutzt werden könnten. Sollten entsprechende Gesetze verabschiedet werden, könnte das erheblichen Einfluss auf die Profitabilität des Unternehmens haben.

In diesem Zusammenhang wachse auch Großbritanniens Bedeutung, da dort die Regeln weit weniger strikt seien und sich dort zwei Drittel der Online-Spieler Europas befänden.




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