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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 1,51 € |
1,48 € |
+0,034 € |
+2,30 % |
22.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007314007 |
731400 |
- € |
- € |
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Heidelberger Druck-Wave XXL Strategie der Woche 21.05.2010
X-markets by Deutsche Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, bietet die Deutsche Bank einen Wave XXL Call-Optionsschein (ISIN DE000DB7TXY0 / WKN DB7TXY) auf die Aktie von Heidelberger Druck (ISIN DE0007314007 / WKN 731400) als Strategie der Woche an.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG sei mit derzeit über 40 Prozent Marktanteil bei Bogenoffset-Druckmaschinen nach eigenen Angaben der international führende Lösungsanbieter für die Printmedien-Industrie. Neben der Entwicklung und Produktion von Präzisionsdruckmaschinen, Geräten zur Druckplattenbebilderung, zur Druckweiterverarbeitung sowie Software zur Integration aller Prozesse in einer Druckerei umfasse das Portfolio des Konzerns auch Service- und Beratungsleistungen, angefangen von der Ersatzteilversorgung über Verbrauchsmaterialien und den Vertrieb von Gebrauchtmaschinen bis zum Schulungsangebot der Print Media Academy. Mit seinem Kerngeschäft decke das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der gängigen Formatklassen im Bereich Bogenoffsetdruck (Sheetfed) und Flexodruck ab.
Auf Grundlage der vorläufigen Zahlen habe das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10, welches am 31. März 2010 geendet habe, wegen des insgesamt zurückhaltenden Investitionsverhaltens in der Printmedien-Industrie einen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis hinnehmen müssen. Während der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 2,999 auf 2,306 Milliarden Euro gesunken sei, habe sich der Verlust beim Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse von minus 49 auf minus 130 Millionen Euro ausgeweitet. Auch der vorläufige Auftragseingang habe mit 2,371 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 2,906 Milliarden Euro gelegen, gleichwohl habe sich hier in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres eine spürbare Erholung gezeigt.
Für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 habe sich der Vorstandsvorsitzende von Heidelberger Druckmaschinen, Bernhard Schreier, zuversichtlich geäußert. Zugleich habe er das Ziel bekräftigt, bei stabiler Konjunkturentwicklung ein operativ ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen und mittelfristig positive Wertbeiträge in allen Geschäftsfeldern zu erzielen. Dazu sollten insbesondere weitere Einsparmaßnahmen beitragen. Um die Kosten zu reduzieren, sei der Konzern derzeit dabei, sich von einem Viertel der ursprünglich rund 20.000 Mitarbeiter zu trennen. Gleichzeitig seien weniger konjunkturabhängige Bereiche wie Service, Handel mit Materialien für Drucktechnik wie Farbe und Ersatzteile sowie das Geschäft mit Maschinen für den Verpackungsdruck gestärkt worden, so Schreier.
Aus charttechnischer Sicht habe die Aktie im Juli 2007 eine längerfristige Abwärtsbewegung begonnen, in deren Verlauf sie stark an Wert verloren habe und bis Anfang Februar 2009 von 40,98 Euro auf 2,80 Euro zurückgefallen sei. Nach einer Erholung auf 6,55 Euro sei die Kursnotierung erneut zurückgefallen, jedoch ohne dabei das Tief bei 2,80 Euro zu unterschreiten. Daraufhin habe die Aktie wieder zugelegt und Ende Juli 2009 die 200-Tage-Linie nach oben gekreuzt. Im Oktober 2009 habe die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen ein Zwischenhoch bei 7,64 Euro markiert. Diesem sei eine mehrmonatige Konsolidierungsphase gefolgt, in der sich die Kursnotierung seitwärts bewegt habe, ehe sie Ende April 2010 wieder angestiegen sei und nun auf das Zwischenhoch bei 7,64 Euro treffe.
Im historischen Rückblick habe die Aktie am 20. Mai 2009 bei 5,65 Euro notiert. Ein Jahr zuvor sei die Aktie noch 17,60 Euro wert gewesen, während sie sich am 20. Mai 2007 mit 36,50 Euro und am 20. Mai 2006 mit 36,90 Euro auf einem noch höheren Kursniveau befunden habe. Am 20. Mai 2005 habe die Aktie bei 24,07 Euro notiert.
Spekulativ orientierte Anleger, die von einem Anstieg der Aktie über den Widerstand bei 7,64 Euro ausgehen würden und an einer möglichen Aufwärtsbewegung partizipieren möchten, könnten mit dem Wave XXL Call-Optionsschein der Deutschen Bank auf eine steigende Kursnotierung bei Heidelberger Druck spekulieren. Das Stopp-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befinde sich bei 5,25 Euro. (21.05.2010/oc/n/d)
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