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Neue Optionsscheine auf Sky Deutschland emittiert 24.03.2010
X-markets by Deutsche Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank neue Call-Optionsscheine sowie Wave-XXL-Call-Papiere auf die Sky Deutschland-Aktie (ISIN DE000SKYD000 / WKN SKYD00) emittiert.
Am Montag, den 22. März 2010, habe sich Deutschlands derzeit größter Kabelnetzbetreiber "Kabel Deutschland" an die Börse gewagt. Es sei der bedeutendste und größte Börsengang seit mehr als zwei Jahren gewesen mit einem Gesamtvolumen von ca. 760 Mio. Euro (einschließlich Mehrzuteilung). Das Gesamtvolumen fließe jedoch nicht an Kabel Deutschland selbst, sondern an den US-amerikanischen Finanzinvestor Providence Equity Partners Inc., der bis 2006 ca. 88 Prozent an Kabel Deutschland übernommen habe.
Kabel Deutschland, zu dessen Produktpalette neben analogem und digitalem Fernsehen auch Breitband-Internet und Telefonie über das TV-Kabel gehören würden, biete aktuell ca. 9 Mio. Haushalten in 13 Bundesländern Kabel-, Internet- und Telefonanschlüsse an.
Momentan schreibe das Unternehmen noch rote Zahlen - so habe es in den vergangenen Jahren Schulden in Höhe von rund 3 Mrd. Euro angehäuft. Vor allem hohe Abschreibungen und Investitionen für die Aufrüstungen der Kabelnetze seien so finanziert worden. Experten würden trotzdem davon ausgehen, dass Kabel Deutschland mit den Triple-Play-Diensten anderen Anbietern wie der Deutschen Telekom oder Vodafone mittelfristig die Kunden streitig machen könnte. Denn diese Paket-Angebote aus Fernsehen und Radio sowie der Internetnutzung und Telefonie über das Fernsehkabel würden in vielen Gebieten schneller funktionieren und seien meist günstiger.
Insgesamt seien 34,5 Mio. Aktien über die Erstnotierung (einschließlich 4,5 Mio. aus einer Mehrzuteilungsoption) platziert worden. Anfangs sei von einem Preis zwischen 21,50 Euro und 25,50 Euro ausgegangen worden, nun habe sich der Preis doch auf einem relativ niedrigen Level bei 22,00 Euro eingefunden. Vor allem ausländische Investoren hätten sich an der Erstplatzierung beteiligt, institutionelle Investoren aus Deutschland hätten nur ca. 5 Prozent ausgemacht. Dafür habe das Management mehr Erfolg bei Anlegern aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Skandinavien gehabt.
Bankinformationen zufolge sei das Papier doppelt überzeichnet gewesen. Der abgebende Aktionär Providence Equity Partners habe zugesagt, innerhalb der nächsten sechs Monate keine weiteren Aktien auf den Markt zu bringen, um den Preis der Kabel-Deutschland-Aktie nicht unter Druck zu setzen. Providence Equity Partners werde nach dem Ablauf des Angebots mindestens 66,7 Prozent der Aktien halten (bzw. 61,7 Prozent nach vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option). Dabei seien keine Aktien berücksichtigt, die nach Ablauf der Angebotsfrist den Teilnehmern des Managementbeteiligungsprogramms zugeteilt worden seien.
Kabel Deutschland gehe nunmehr mit einer breitgefächerten Aktionärsbasis an den Start und habe es sich zum Ziel gesetzt, bald in den Mittelwerteindex MDAX® einzuziehen.
Zum Börsengang von Kabel Deutschland schicke die Deutsche Bank am Mittwoch, den 24. März 2010, neue Finanzprodukte ins Rennen. Risikobereiteren Anlegern, die spekulativ am Kabel-Deutschland-Aktienkurs partizipieren wollten, biete die Deutsche Bank Call-Optionsscheine sowie Wave-XXL-Call-Papiere an. Aufgrund der in den Optionsscheinen enthaltenen Hebel würden sich die Kursbewegungen des Basiswerts auf den Preis des Produkts um ein Vielfaches verstärkt auswirken.
Aber auch risikobewusste Anleger könnten auf ihre Kosten kommen. Als defensiveres Investment biete die Deutsche Bank Diskont-Zertifikate an. Diese Produkte würden einen Rabatt auf den aktuellen Aktienkurs gewähren. So entstehe ein gewisser Risikopuffer bei Kursrückgängen des Basiswertes, die Partizipation an der Wertentwicklung sei dafür nach oben begrenzt. (24.03.2010/oc/n/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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