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Call auf Premiere emittiert


21.07.2006
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank einen Call-Optionsschein (ISIN DE000DB431F1 / WKN DB431F) auf die Aktie von Premiere (ISIN DE000PREM111 / WKN PREM11) emittiert.

Der im MDAX notierte Bezahlfernsehsender Premiere habe vor kurzem überraschend eine Kooperation mit dem neuen Bundesligasender Arena vermelden können. Demnach werde Premiere das Bundesligaangebot der Unity-Media-Tochter in der Saison 2006/2007 in den Kabelnetzen von Kabel Deutschland vermarkten und inhaltlich unverändert für 14,90 Euro im Monat als Einzelabonnement anbieten. Damit könne Premiere nun in 13 Bundesländern den aus Unternehmenssicht schmerzvollen Verlust der Bundesligaübertragungsrechte wieder zum Teil wettmachen und die damit verbundene Kündigungswelle der Kunden des Pay-TV-Senders - so die Hoffnung - zum Stoppen bringen.


Eine abschließende Bewertung dieses Coups sei allerdings noch nicht möglich. So seien die finanziellen Details des Deals bislang nicht bekannt gegeben worden. Zudem scheine das Bundeskartellamt ein Auge auf die Vereinbarung werfen zu wollen, um zu prüfen, ob hierin eine wettbewerbswidrige Absprache liegen könnte. Sollte hier jedoch grünes Licht gegeben werden und sich die Abonnentenzahlen wieder positiv entwickeln, so könnte dies eine fundamentale Neubewertung seitens vieler bislang skeptischer Analysten erforderlich machen und Ausgangspunkt eines Turnarounds, nach der bislang börsentechnisch durchgehend unerfreulichen Entwicklung seit der Erstnotiz, sein.

Betrachte man die Aktie unter charttechnischen Gesichtspunkten, so lasse sich ein langfristiger Abwärtstrend feststellen, der bereits relativ kurz nach dem Börsengang im vergangenen Jahr seinen Anfang genommen habe. Im Rahmen dieses Abwärtstrends sei das Papier von über 33,00 Euro auf 7,38 Euro im Juni dieses Jahres gefallen. Von diesem Tiefpunkt aus betrachtet sei es zu einer Aufwärtsreaktion gekommen. Mit der Bekanntgabe der Kooperation des Senders mit Arena habe dann ein deutlicher Kurssprung eingesetzt, der eine ausgeprägte Kurslücke hinterlassen habe und von extrem hohen Umsätzen begleitet worden sei. Solange die Unterkante der Lücke bei 8,54 Euro nicht wieder nachhaltig unterboten werde, bleibe mit dieser Entwicklung eine positiv zu wertende Ausgangslage erhalten, die Ausgangspunkt weiterer Kursavancen bis mittelfristig in den Bereich der fallenden 200-Tage-Linie bei aktuell rund 15,50 Euro sein könnte.

Spekulativ orientierte Trader, die sich der Risiken bewusst seien, könnten daher in Betracht ziehen, beispielsweise eine Long-Position in einem Call-Optionsschein oberhalb der 8,54 Euro einzunehmen und sie knapp unterhalb dieser Marke per Stop-Loss abzusichern. Risikoaversere Anleger sollten unter Umständen zuvor als Bestätigung die Überwindung der Widerstandsmarke bei 10,78 Euro abwarten. (21.07.2006/oc/n/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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