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Presse: Großaktionär fordert Sonderausschüttung bei mobilcom 18.08.2005
aktiencheck.de
Der amerikanische Finanzinvestor der sich an der mobilcom AG (ISIN DE0006622400 / WKN 662240) beteiligt hat, hat es Presseangaben zufolge in Zusammenhang mit der geplanten Verschmelzung mit der freenet.de AG (ISIN DE0005792006 / WKN 579200) auf eine kräftige Sonderausschüttung abgesehen. Mitarbeiter von mobilcom befürchten indessen, dass der neue Großaktionär das Unternehmen damit ausbluten lassen will.
"Wir wollen nicht hinnehmen, dass Texas Pacific das Unternehmen durch eine Sonderausschüttung ausbluten lässt", erklärte der Mannheimer Rechtsanwalt Christof Hettich gegenüber dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Hettich vertritt rund 300 Mitarbeiter von mobilcom, welche eine Anfechtungsklage anstrengen wollen, falls der US-Investor Texas Pacific Group und der designierte Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr nicht vertraglich auf eine Sonderausschüttung verzichten.
Wie die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, dringt der US-Investor auf eine Sonderausschüttung in Höhe von 8 bis 10 Euro je Aktie, was einer Gesamtausschüttung von 770 bis 960 Mio. Euro entsprechen würde. Derzeit verfügt mobilcom über Barmittel in Höhe von 370 Mio. Euro und müsste in diesem Falle Fremdmittel aufnehmen. Texas Pacific hält seit Anfang des Jahres 27 Prozent an Mobilcom. Ermöglicht wird die Sonderausschüttung durch die Fusion mit freenet.de: "Die im Rahmen der Verschmelzung geplante Aufdeckung stiller Reserven wird, wie im Verschmelzungsbericht erläutert, voraussichtlich ein Volumen von 800 Mill. bis eine Mrd. Euro haben", sagte eine Freenet-Sprecherin zum "Handelsblatt".
Die Aktie von mobilcom notiert aktuell mit einem Plus von 0,81 Prozent bei 19,92 Euro.
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