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mobilcom mit hoher Nettoliquidität 08.03.2004
de.internet
Die vor mehr als einem Jahr von der Insolvenz bedrohte Büdelsdorfer mobilcom AG (ISIN DE0006622400 / WKN 662240) hat eine gut gefüllte Kriegskasse, so die Experten von "de.internet".
"Wir besitzen eine Nettoliquidität im Konzern in einer Größenordnung von 250 Millionen Euro", habe Vorstandschef Thorsten Grenz dem "Handelsblatt" gesagt. Von den Barmitteln lägen 113 Millionen Euro bei der Tochter Freenet.
Was mobilcom mit dem Geld anfange, sei unklar. An Übernahmen scheine Grenz derzeit wenig zu denken. "Die Zahl der Zukaufsmöglichkeiten zu vernünftigen Preisen ist begrenzt", habe er gesagt. Wie das Blatt aus Finanzkreisen erfahren habe, habe mobilcom im Dezember 2003 noch vergeblich mit der dänischen Tele Danmark (TDC) über einen Erwerb der Elmshorner Talkline verhandelt. Der Einstieg sei an den Preisvorstellungen der Dänen gescheitert. Grenz habe dies nicht kommentieren wollen.
Um die Kundenbasis zu verbreitern, plane mobilcom, in diesem Jahr die Zahl der Shops auf 240 (derzeit 200) zu erhöhen "Mit den Läden wollen wir unter anderem unser Ziel für 2004 von 4,4 Millionen Kunden erreichen", habe Grenz gesagt. Dabei gehe er davon aus, dass mobilcom rund 1,2 Millionen neue Kunden gewinne, um die auslaufenden Verträge von rund einer Million zu kompensieren. 2003 seien es 4,2 Millionen Kunden gewesen.
Der Telekommunikationskonzern habe im Geschäftsjahr 2003 trotz fallendem Umsatz von 1,8 Milliarden Euro (2002: 2,05 Milliarden Euro) das operative Ergebnis verbessern können. Das Konzernergebnis nach Steuern habe bei 160,4 Mio. Euro gelegen nach einem Verlust von 3,4 Milliarden Euro im Vorjahr, das Ergebnis pro Aktie habe bei 2,44 Euro nach gelegen -52,38 Euro im Vorjahr.
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