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Evotec und Roche vereinbaren Arzneimittelentwicklung gegen die Alzheimer-Erkrankung 05.09.2011
aktiencheck.de
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der deutsche Biotechkonzern Evotec AG (ISIN DE0005664809 / WKN 566480) und der schweizerische Pharmakonzern Roche Holding AG (ISIN CH0012032113 / WKN 851311) gaben am Montag die Unterzeichnung einer exklusiven weltweiten Lizenzvereinbarung zur Entwicklung und Kommerzialisierung von Evotecs MAO-B-Inhibitor zur Behandlung der Alzheimer'schen Erkrankung bekannt. In der Folge hebt Evotec ihre Umsatzprognose für das Jahr 2011 von 70 bis 72 Mio. Euro auf 77 bis 79 Mio. Euro an und erhöht ihr Liquiditätsziel zum Ende des Jahres auf über 60 Mio. Euro.
Im Rahmen der Vereinbarung wird Evotec von Roche eine Vorabzahlung von 10 Mio. US-Dollar erhalten. Weitere Meilensteinzahlungen für die Entwicklung und Kommerzialisierung könnten bis zu 820 Mio. US-Dollar erreichen. Zudem hat Evotec Anspruch auf abgestufte Umsatzbeteiligungen in zweistelliger Höhe an den verkauften Produkten. Roche wird zum Nachweis der Wirksamkeit des Arzneimittelkandidaten mit einer Studie im Jahr 2012 beginnen und wird für die klinische Entwicklung, Herstellung und Kommerzialisierung zuständig sein.
Evotecs Substanz (EVT 302) ist ein neuartiger, starker Inhibitor des Enzyms Monoaminooxidase Typ B (MAO-B), welches den chemischen Botenstoff Dopamin im Gehirn abbaut und damit zur Produktion freier Radikale beiträgt. Freie Radikale sind bekannt dafür, oxidativen Stress auszuüben und damit zur Entwicklung der Alzheimer'schen Erkrankung beizutragen, was durch die Steigerung der MAO-B-Aktivität im Gehirn von Alzheimer-Patienten demonstriert wird. Die selektive MAO-B-Blockierung zielt darauf ab, die Alzheimer-Symptome zu behandeln und verlangsamt potenziell das Fortschreiten der Krankheit.
Die Substanz, die nun in klinischen Studien zur Behandlung der Alzheimer'schen Erkrankung entwickelt wird, wurde im Jahr 2006 von Roche an Evotec auslizensiert und zunächst in einer anderen Indikation entwickelt.
Die Evotec-Aktie notierte zuletzt in Frankfurt bei 1,83 Euro (-5,82 Prozent). Die Roche-Papiere wurden zuletzt bei 122,07 Schweizer Franken (-1,49 Prozent) gehandelt. (05.09.2011/ac/n/t)
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