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SolarWorld setzt Umstellungsmaßnahmen in USA und Deutschland um


02.09.2011
aktiencheck.de

Bonn (aktiencheck.de AG) - In den vergangenen Monaten hat die SolarWorld AG (ISIN DE0005108401 / WKN 510840) an ihren Standorten in den USA und Deutschland ihre Fertigungskapazitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgebaut und modernisiert.

Wie der Solartechnikkonzern am Freitag erklärte, nimmt er ältere Fertigungsteile jetzt konsequent außer Betrieb. In den USA konzentriert SolarWorld die Produktionsaktivitäten auf ihren Standort in Hillsboro/Oregon. Am größten Standort des Konzerns außerhalb von Deutschland betreibt er bereits zwei Fertigungslinien für Solarstrommodule. Die Modulproduktion in Camarillo/Kalifornien soll nun beendet und komplett in Hillsboro gebündelt werden. Durch die Zusammenführung an einem vollintegrierten Standort hebt SolarWorld Synergiepotenziale und senkt die Produktionskosten. Die Vertriebs- und Distributionseinheit in Camarillo bleibt bestehen und wird weiter verstärkt.


In Deutschland verfügt SolarWorld am Standort Freiberg/Sachsen nach Inbetriebnahme der neuen Fertigung für Solarwafer über eine Jahreskapazität von 1.000 MW auf modernstem Stand. Ältere Produktionsteile können damit außer Betrieb genommen werden. Damit einher geht die Reduzierung des zuvor für die Aufbauphase notwendigen Anteiles an Leiharbeitsplätzen. Mit der Umstellung erreicht SolarWorld eine deutliche Kostensenkung und die Steigerung der Produktivität am deutschen Standort.

SolarWorld stärkt so seine Wettbewerbsfähigkeit in einem hart umkämpften Markt. Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck: "Wir halten unseren Lohnkostenanteil damit weiterhin bei unter 10 Prozent. Insbesondere in Abgrenzung gegenüber Herstellern, die zunehmend in Billiglohnländer verlagern oder von dort kommen, ist dies von strategischer Bedeutung. Damit bieten wir Qualität aus Deutschland und Quality made in USA wettbewerbsfähig zu Fernost."

Die Aktie von SolarWorld verliert derzeit 3,06 Prozent auf 5,54 Euro. (02.09.2011/ac/n/t)



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