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MediGene steigert Gesamterlöse und senkt Nettoverlust nach neun Monaten


13.11.2009
aktiencheck.de

Martinsried (aktiencheck.de AG) - Der Biotechnologiekonzern MediGene AG (ISIN DE0005020903 / WKN 502090) meldete am Freitag, dass er in den ersten neun Monaten 2009 die Gesamterlöse gesteigert, das EBITDA verbessert und den Nettoverlust gesenkt hat. Zudem wurde die im März 2009 veröffentlichte Jahresprognose präzisiert.

Die Gesamterlöse, die vor allem aus der Kommerzialisierung des Medikaments EligardÒ in Europa stammen, beliefen sich auf 28,6 Mio. Euro (Vorjahr: 25,5 Mio. Euro). Der EBITDA-Verlust wurde um 33 Prozent auf 13,1 Mio. Euro verringert. Den Nettoverlust reduzierte MediGene nach neun Monaten um 37 Prozent auf 15,9 Mio. Euro, was in erster Linie auf den Anstieg der Erlöse, auf die Senkung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung - wozu insbesondere die Ausgründung der mTCR-Technologie beigetragen hat - sowie auf die Senkung der Verwaltungs- und Vertriebskosten in den ersten neun Monaten zurückgeht. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung sank in den ersten neun Monaten 2009 um 37 Prozent auf 13,6 Mio. Euro.


Finanzvorstand Dr. Thomas Klaue: "In den ersten neun Monaten 2009 hat MediGene die Umsätze weiter gesteigert und den Verlust deutlich gesenkt. Mit der Eigenkapitalzusage der YA Global Investments L.P. haben wir zudem die Möglichkeit, zusätzliche Barmittel in Höhe von bis zu 25 Mio. Euro einzunehmen. So sind wir in der Lage, das finanzielle Polster von MediGene zu stabilisieren und unsere Verhandlungsposition zum Abschluss einer Partnerschaft für unser Krebsmittel EndoTAG-1 zu stärken. Daher haben wir im vierten Quartal mit dem Ziehen erster Tranchen begonnen. Wir bleiben bei unserem Ziel, nicht den schnellsten, sondern den besten Abschluss zur Verpartnerung von EndoTAG-1 zu erzielen."

MediGene geht davon aus, im Gesamtjahr 2009 die Umsatzerlöse um ca. 13 Prozent auf ca. 38 Mio. Euro zu steigern und damit etwa gleichbleibende Gesamterlöse von ca. 40 Mio. Euro zu erzielen. Die prognostizierte Steigerung der Gesamterlöse wird im Jahr 2009 nicht mehr erzielt, da bestimmte für 2009 geplante Meilensteinzahlungen für eine bereits abgeschlossene Veregen-Partnerschaft erst im Jahr 2010 verbucht werden. Hinsichtlich des Ergebnisses bestätigt man die Prognose vom März, den EBITDA-Verlust gegenüber dem Vorjahr zu senken. Abhängig vom Zeitpunkt der Verrechnung eines Kostenblocks im Entwicklungsprojekt EndoTAG-1 geht MediGene heute von einer Verbesserung des EBITDA-Ergebnisses auf -20 bis -23 Mio. Euro aus (Vorjahr: -24,6 Mio. Euro). In dieser Finanzprognose ist die angestrebte Partnerschaft für das Krebsmedikament EndoTAG-1 nicht einberechnet, hieß es.

Die Aktie von MediGene schloss gestern bei 3,93 Euro (-3,91 Prozent). (13.11.2009/ac/n/t)



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